270 Schau⸗Platz der Natur.
6Die Aus, gers ſterben. Unſere Schuldigkeit it nut,rottung ſie nach Vermögen anzuhalten, daß ͤ6 el,12 was wahrhaftig nuͤtzliches vornehmenJa, wir ſind ſo gar verbunden demjenſgerder nicht arbelten will, das Brod zu beſagen: verfahren wir anders, ſo ſtaͤrken wden Muͤſſiggang, und unterſtüͤtzen 1Betteln, benebſt allem Unhelle, welchdaraus folget. Wir muͤſſen mittheilelaber nur dem der arbeitet. Bereinigenwir dieſe beede Regeln, ſo beſoͤrdern 10das Wohlſeyn der Geſellſchafft: trenne 0wir ſie, ſo beſchleunigen wir den Untelgang derſelbigen. Nur muͤſſen wir unſetlLaſt nicht ohne Noth vergroͤſſern. Malcher wied entweder erſchrecken, wenn lhoͤret, es ſolten die Eigenthümer der Land/Guͤter, nicht allein die Stadt⸗Armen, ſo ödern auch uͤber dieſes noch die Armen aldem Lande ernähren; oder er wird gedenken, es gienge nicht an. Es gienge ſreylſhnicht an, wenn wir mehr geben ſolten, a,wir koͤnnen. Allein es iſt nicht noͤthig deswegen die Land⸗Taxe oder eine neue Aufl,Mittel den ge in Schwang zu bringen. Wir habe
Bettel zu die Mitel ſchon in der Hand, wodut 10
vertilgen. man den Armen auf dem Lande Arbſchaffen, und verhindern kan; daß egder Stadt keine gebe. Wir duͤrffen nichmehr austheilen als zuvor. Unſere Almo,ſen ſind hinlänglich ale Arme zuernäteg