294 Schau⸗Platz der Natur.
d merket er doch daß es elne erwuͤnſchte Samoe.
5 10 wenn man rechtſchaffene Bedien-en hat.Die Aufwartung, welche uns beulſheTages von freyen Perſonen gelelſtet maßwurde ehemahls von Leibeigenen ver!tet, die man vor Geld kauffte, und 9Vieh gleich hielte. Ihr Zustand wardenwegen ſchrecklich, weil ſie weder danStand noch ihren Herrn veraͤndern, unidr Iinglͤck nicht anders endigen konteals durch die Verzweiflung oder durch*Flucht, welche gemeiniglich mit dem Tosbeſtraffet wurde. Doch dieſe verhaſſe,Ungleichheit, welche den Leib eines Mg,ſchen, ſeine Kinder, ein Thun und Laſſeja ſein Leben, dem Willkuͤhr eines andeMenſchen unterwarff, iſt durch dendes Ebangelii ungemein gelindert und!“Grund aus geaͤndert worden. aDie verdorbene Vernunfft hatte 11wohl gemerket, wie gar ausſchweiffend tſe Ungleichhelt zwiſchen Menſchen ſeykonte ihr aber nicht abhelffen, darum, 1die verborbene Vernunft nichts als M.,te oder Meynungen, aber keine uͤber en,gende Beweg⸗Grunde hat. Der Aglaube des Mahomets, wiederſetzte ſich.Haͤrte der Leibeigenſchafft keines wegesgebrauchte ſie vielmehr zur Stilung lein
Herrſchſucht, und ſeiner verdangge,