Band 
Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
Seite
297
JPEG-Download
 

den

8 Achte Unterredung. 297Ja

90 haͤtte bald geſaget, einer andern Das Ge-

alk, vergnuͤget. Sie bereiten unſern ſinde.ora und verwahren ihn bey ſich: Siewarten ihr Tagelohn offt lange Zeit, und90 en wieder ihren Willen muͤſſig gehen.Doch, der Überfluß eines Tages erſetzetwen angel eines andern. Sie wiſſen,gin al ich ſie nicht brauche, ſo brauche ſiedoraanderer, und man habe ihres Beyſtandesföchendlich nöthig. Die Gewißheit des zu-ll ligen, beruhlget ſie: und die Annehm-oel ſein eigener Herr zu ſeyn, die ſuͤſſene cpheit, belohnet ſie vor alle überſtande-00 ühe, und gewoͤhnet ſie, die allerver-ſhtlchſte Arbeit willig zu uͤbernehmen.umerhebet man die Armen des Zwanges90 der Brod Sorge, ſo thun ſie allesfbi man nur verlanget. Folgende Bey-Gi dienen zu einem Beweiſe dieſesE 0

Swe biß drey tauſend Kinder, die in. ebürgen von Dauphine und Sa-e dn zung worden ſind, nehmen im Herb-

Abschied von ihren Eltern/ und verthel-und Gch in alle Staͤdte von Frankreichrah tallen. Ihr ganzes Wander⸗Ge-Kege beſtehet in zwey Buͤrſten, und einemie ab- Eſſen die Schuhe zu reinigen. Weilſen, on keiner gröſſern Gläckſeelſgkeit wiren als trocken Brod zu eſſen, ſo verze

ſie wenig, und bringen im Frühlinge,2 jedwe-

*