derleider-ſchnitt.
TuͤrkiſcheDeppichte.
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464 Schau⸗Platz der Natur.3— T 8
Haupt⸗Regel, auch bey Vorſtellung iheceigenen Erfindungen. Wollen ſie demnas,ein Gebäude mit ſeinen Saͤulen und au,dern Zierrathen der Bau-⸗Kunſt vor 10len, ſo ſticken ſie zwar praͤchtige Schwbogen und Pfeiler, aber auch einenfeſeſGrund dazu, ſie ſetzen keinen Pallaſt 0zwey freyſchwebende Baum⸗Aeſtgen, nomitten in die Lufft auf eine Wolke. 0Indem dieſe Arbeit groſſe Gedult U,lange Zeit erfordert, pfleget man ſie ing,mein nur an Stücke von mäſſiger ode
geringer Groͤſſe zu wenden, dergleichen 1
wa ein Beutel, eine Müze, eine Standete, eine Paucken⸗Decke, eine Schabrach,
ein Hulffter⸗Mantel, ein Schirm oder„
ne Bett⸗ Decke iſt. Groſſe Stucke zu 10fertigen, muſte man auf ein ander Mile,
denken, und dieſes hat uns der Stuhl beg
ſchaffet, worauf man die Perſiſche 10
Tuͤrkiſche Teppichte machet, wein
das gewoͤhnliche Gewebe mit Zettel 0
Eintrage weit uͤbertreffen. Dieſe ſch
endlicher Dauer, und ſo groſſe Stucke,man die raumlichſten Sale damit behalgen kan. 229
Ein Hof, Tapezierer von Ludewig du,Dreyzehenten, Nahmens Pierre du 906der auch ein Buch vom Tapetenmachgg
Erfindung lieffert Arbeit von beynahe 1
ſchrieb, bewunderte zwar die lebha 5