Kleider-
zu treffen.
In Frankreich haben wir ein Zimohne groſſe Koſten artig auszuzieren, cbeſſers als die Wollen⸗Zeuge, welche zde la Porte verfertiget. In Flandern 159
elne andere recht ſchoͤne Gattung vonpeten gemachet, von blauem Grunde g4
groſſen weiſſen Blumen. Wir hal,Hanff und Flachs genug dazu. Es konmen keine Motten hinein, und wenn endreyſſig oder vierzig Jahren dle blaue Fahbe abſchleſſet, kan man das Zeuch au 1Wlieſe bleichen, und es zu Disch⸗Tuͤchegebrauchen. Nichts deſtoweniger 1 10bey uns wenig bekannt. Es ſolten ounſere Landsleute ihren Fleiß beſſer dagauf wenden, daß ſie die Landes⸗ Wagauf alle moͤgliche Weiſe zu verarbelh,ſuchten, inſonderheit wenn ſich etwas dauhafftiges und ſchoͤnes daraus verferaſtlaͤſſet. Solte es ihnen denn unmöghſeyn Garn von Hauff, Flachs und Bawolle, hoch und dabey dauerhafftig zueben? da ſie den Motten nicht unterwogfen ſind, oder koͤnte man nicht wenigſehdauerhafftige Farben darauf drucke 1gleichwie bey dem Papiere und Satin 1ſchiehet. Dergleichen Erfindungen 65den uns von einem Fehler befreven ſechunſer Zimmer ⸗Putz gemeiniglich a