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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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DasLeder.

480 Schau⸗Plas der Natur:

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wohl einiger Begeiff geben, welches alleiſt, was wir zu wiſſen noͤthig haben.

Dereiß, Der Weißgerber giebt allerley ber,

gerber.

auch feines Krafft⸗Mehl und Eyerdottel

Der Cor-duanma-cher.

Der Loh-gerber.

von der Ochſenhaut biß auf das LammFell, die Alaun⸗ oder Weiß⸗Gare. E.

arbeitet meiſtentheils vor die Sattler i

Handſchuhmacher. Das Leder, welchebor jene dienen ſolle, bereitet er mit Was,tzen⸗Kleyen, See⸗Salze und Alaun. DHaͤute zu bleichen, welche der Handſchub

macher bekommet, gebrauchet er nach 10

gewoͤhnlichen Vorbereitungen, erſtKleyen, ſodann nebſt Salz und Alaul“

welches in heiſſen Waſſer durchelnanoſ,gerühret und daraus eine Beize verfel,get wird, worein man das Leder im Poting einweichet, und davon wohl durch-ziehen laͤſſet.Der Corduanmacher beitzet nicht li,Gemſen⸗ſondern auch allerley andere, wir,wohl geringere Bockfelle in Fiſch⸗oder 1genannten Berger⸗Thran. Ja er. 1ein gleiches mit Schaaf⸗Haͤuten, und bereitet ſie wie Corduan. 1Der Lohgerber nimmet die Rinde vo,jungen, 18. dib zo. Jahr alten Eichbee-men zu Hülfe nachdem ſie zuvor in nLoh⸗Muͤhle zu Pulver geſtoſſen wordenHiemit füllet oder ſchmacket er, 25Haͤute, einige ſtaͤrker/ andere ſchwaͤheſg

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