18 Schau ⸗ Platz der Natur. 3
Das kommen, werden einige dem Schuſter uchLeder. andern Handwerkern, welche ſtarkes Leder verarbeiten, als Sohl⸗Leder zugeſchi
cket/ andere aber von dem Leder⸗Berelte
oder Riemer geſchmeldig gemachet/ ja auzuweilen gefaͤrbet. 8„Der Rie, Seine pauptſächlichſte Abſicht gehet da,mer. hin; die Kuh⸗ und Kalb⸗Felle weich un,gezuͤgig zu machen, wenn ſie zu Hinter⸗ Le,der an die Schuhe, zum Überziehen de-Kutſchen, oder zu Pferd⸗Zeuge dienen, 5überhaupt der Naſſe wiederstehen, unde,ner Ausdehnung faͤhig ſeyn ſollen, entwe
der, damit ſie eine ſchoͤne Geſtalt anne
men, oder damit ſie nachgeben, unddurch die Bewegung erleichtern koͤnnen-
. Well die Haͤute nach dem Lobgel,ben noch biele fieſſchichte Faſern an ich he,ene 5 855 ſie eine Zeitlang in Waſſegeweichet. 3
2. Aus dem Waſſer werden ſie geo,men, auf ein glattes Bret geleget, undFleiſchichte mit einem Meſſer abgeſchabeſodann wieder eingeweichet. 13. Wenn ſie noch feucht ſind, werde fſie auf einer Horde mit Fuͤſſen getrektenbiß ſie anfangen durch das viele Falten/weich und geſchmeidig zu werden. 97
4. Hernach werden ſie mit Walli
Thran getraͤnket, als welcher unter gch-