Dreyzehende Unrerredung. 485
dichten Sachen die beſte Wuͤrkung in die Das%, ſem Stuͤcke erzeiget. 5 5 Leder.a dd. Sodann auf dle Keckbank geſtre-0 Ded, aufgezwicket, und mit einem4 Schraubſtocke feſtgemachet. Über diea/ Stange geſchlagen, oder mit einem di-10 Hen und unten vielmahls eingekerbeten„ f ruſpel⸗Holze bearbeitet/ damit die ſtelf-„den Faſern zerdruͤcket, und zum Beugenenöthlget werden. Dieſes nennet maneigentlich zurichten. Man verfaͤhret faſtu jedem Orte in einer andern Ordnungud mit einiger Veraͤnderung, doch das97 Hauptwerk bleibet beſtaͤndig einerley.6. Nach dem Zurichten iſt es bißweilennͤthig, das Leder ſchwarz⸗ oder weißgar„ An machen, d. i. ihm eine gewiſſe Weſſſe zu1 beben, oder auch, es ſchwarz zu faͤrben. Sollas erſte geſchehen, ſo reibet man es mitreide und Bleyweiß, und hernach mit0 Bimgſtein. Weil man das Kalb⸗Leder ins-6 emein ſehr dünne verlanget, ſo bediene ſich1 8 Riemer ſtatt des Meſſers, eines ſoge-nannten Falz⸗Eiſens, welches von Stahl,
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5 und, ringsherum ſcharff, in der MittePer ausgeſchnitten iſt, damit man es in dieU and nehmen, und mit Nachdrucke fuͤh-
n kau. Zu dieſem Ende ſpannet er das„ alb⸗Fell in einen Rahmen, der aber un-17 4 90 offen iſt, und daſelbſt keinen Queer-- legel hat, er dehnet es in die Laͤnge, und
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