Die Er, der ſchrifftliche Aufſatz den man elnem K„Liebing de in lateinischer Sprache zu verferiah
der
Sohne.
nommen, ſo kan man ſagen, daß es ſcch g
—
o Schau⸗Platz der Tatur.
aufglebet, kan auf zweyerley Weiſe gemachet werden, entweder aus dem Stegreifohne Woͤrter⸗Buche, und nach einem vol,gelegten treflichen Muſter; oder man ni,met ſich Zeit dazu, und kein Muſter, wohl abeein Woͤrterbuch zur Huͤlffe. Das Erendium welches nach dem Nathe geschickMaͤnner ſogleich muͤndlich, und mit Be
huͤlffe der vorhero uͤberſetzten lateinisch,Stelle gemachet wird, gleichwie auch dab
nige, welches man nach einem guten late,
ſchen Muſter ſchrifftlich auſſetzet, ſind 00beede von unſaͤglichem Nuten. 2 fanNachahmungen. Nun kernet man aber kel!Sprache anders, als indem man wiede
hohlet was andere ſagen, und indem ma
ſich beſſeiſſiget ihre Reden nachzuahmel,Hier findet kein Woͤrter⸗Buch, kein Vel
druß, und keine Schwierigkeit Pau
Statt eines einigen Exercitii kan manTages uͤber, wohl zwoͤlffe machen.
dem Kinde die Regeln bekannt ſind, falltes ihme nicht ſchwehr, ſie mit Huͤlffe de
vor ſich habenden Muſters anzubringen
well ihm die Zuſammenfuͤgung deſſelbigennoch in feiſchem Gedaͤchtniſſe ſchwebet. Itdas Latein, wornach es ſich richtet, rellund aus einein guten Schriftsteller Berge