Die Er-ziehungder
Sohne
508 Schau⸗Plag der Natur. 2
ihme doch wie vielen andern mehr die 1 0rer naturlichen Faͤhlskeit, und ihresrathes von Regeln ohnerachtet/ kein Lal.wiſſen, wenn ſie die Schule verlaſſen.ter tauſend Perſonen, die ſtudiret habe 1ſind etwa funfzig im Stande es rein 90ſprechen, und etwa zwephundert reitein zu verſtehen. Koͤnnen es die übrig 0achthundert weder reden noch verſtehel gkommet es keinesweges davon her, daß, 0nicht Exercitia genug gemacht, oder 5nicht genung abgemartert haͤtten. 0wegen iſt noͤthig, die Übungen in 0Sprache lelchter, und nutzbarer zu ma ache 0welches geſchiehet, wenn man einige 300lang/ fleiſſeg nach einem guten Muſter 0beitet/ das man in friſchem Gedacheaßhat, es mag nun uͤbrigens dieſe Nachch, 0mung muͤndlich oder ſchrifftlich 19men werden.
Nun wollen wir ſetzen, das Kind, wchem man gleich von Anfange atelniſcher Sprache aufzusetzen vergeſey ungemein gelehrig. Wir wollen ſoannehmen, ob es gleich der Erfahrung 10wieder laufft, es haͤtten alle und jede 99müͤther die Gedultz alle Regeln des 40taxes mit vielem Vergnuͤgen anzuh hot 10und auf das richtigſte auszuuͤben. 5Sohn wird demnach alles was man ih 10vorſaget mit er ſinnlicher e