4 Diersebende Unterredung. 717
0 Fpanler, deſſen Sohn franzoſiſch lernen Die Er-50 olle, alſo ſpraͤche: Das Parlſiſche Fran⸗ zie ngſch iche iſt vor ein Kind biel zu ſchwehr. Söhne.0 ch will alſo meinen Sohn anfänglich ein N1 N Jahre in einem Limoſiniſchen Dorf-el e laſſen. Der erſte beſte Dorf⸗Schul-t ö eiſter kan ihme zum erſten Anfange genugch Hanzöſſſch lehren. Hernach will ich ihn
ö die Nachbarſchafft von Orleans brin-3% din, wo man ſchon etwas beſſer spricht,ab G endlich wenn er etwas ſtaͤrker in der
er
c,(rache geworden iſt, nach Hofe, woſelbſt1 fich volkommen machen ſole. Mannal lte den jungen Spanier lieber gleich nach
110 Parts oder nach Verſailles fuͤhren, dennu Czwuͤrde er keine andere, als eine reineprache hoͤren, dahingegen es unendlichehalle koſten wird ihm die ſchlechte abio-0 lidoͤdnen. Er wird alle Augenblicke mit, Fnoſinſſchen Worten, mit EimoſiniſchenAbdene, Arten, und mit einer Limoſinlſchen
usſprache aufgezogen kommen.100 ie Ausflucht faͤlet weg, daß man ſichch, lach der Schwachheit eines Kindes rich-10 muͤſſe. Man muß es freylich thun,eig deswegen folget nicht, daß man ihm0 le ſtlich ſchlechtes und endlich gutes Latein109 doren muͤſſe. Das ſchlechte iſt keines we-na 85 leichter als das gute, noch weniger iſtie rein. Mittel das gute deſto kechter zu be-0% iffen. Man richtet ſich nach demKk ſchwa-