„Wierzehende Unterredung. 723
„„„TTT TTT... 5doch dadurch wird das Ubel nicht gehoben. Die Er,% Denn es wird dabey auf nichts anders e1 als auf die Ubereinſtimmung mit den Re⸗ Sohne.geln der Grammatick geſehen, weil man
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17 fade Roͤmiſches, reines Latein vor allu-1 ſwehr vor die Jugend halt. Daher be-„ fleghet das verbeſſerte Exercitium gus unla-
0 Feiniſchen Redens⸗Arten, und die Wort,5 olge iſt eben ſo ſchlecht, Es dienet dem-dach zu nichts, als den Schiler in einem„ rdariſchen Lateine feſt zu ſeten.
„ Ste ſchen also mein Herb, wie viele0 ewohnheiten bey der gemeinen Lehr⸗Art1 ſuſammkommen, welche ſaͤmmtlich dem Ge-1e4eöb
müthe ganz falſche Eindruͤcke beybringen,und das Gehoͤr zu Beurtheilung einer rechtNoͤmiſch klingenden Perlode ungeſchickt ma-en. Den letzten Druck giebet das bey einerewiſſen Weltweißheit uͤbliche Latein, undarff man nur ein paar Jahre beſtaͤndig da-mlt umgehen, ſo wird man vielleicht nimmer-bebr im Stande ſeyn, ein beſſeres vorzu-ſtugen. Es iſt ganz vergeblich wenn managek, das Gehoͤre konne ſich beſſern, wenns die Reden des Ciceronis oder des Liviimit Aufmerkſamkeit vernehme. Ein Hand-0 erks⸗Purſche gewoͤhnet ſich deswegen ſei-de poͤbelhaffte Sprache nicht ab, wenn erleich am Sonntage einen guten Rednerſe ſchoͤnſte Predigt ablegen hoͤret. AufReiche Weiſe wird ein junger Menſch im-
mer