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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Die Er⸗ 0ziehung kuͤnſtelten und die allerleichteſten nehmen!

derSöhne.

128 Schau- Plat der Natur.vorlegen muͤſſe. Man darf nur die unge-

die zu finden ſind. Aber in dieſem unge

kuͤnſtelten Weſen, lieget eine Anmuth/ e d

Wohlklang, den man nicht verletzen dat Jund woran ſich das Ohr unvermerkt 9. fwoͤhnet, wenn es dergleichen Reden beſtaͤldig hoͤret. fEs iſt ein groſſer Vortheil bey Erlenung einer Sprache, wenn man ſie 1mahls ſchlecht reden hoͤret, dagegen abeGelegenheit zum Umgange mit Perſouedie ſie recht rein reden, findet. Ich ſchellmich aber nicht zu ſagen, wenn der Lehrmt!ſter das Latein nach der Mutter⸗Spraeinrichte, ſo rede er in demſelbigen Augeblicke ſchlecht, hingegen gut, wenn er! 8laͤſſet, wie es von Natur iſt. Dahero 9fordert der Nutzen des Schuͤlers, daß 4ſeinen Lehrmeiſter die lateinſſche RedenArten niemahls in einer andern WotFolge vorbringen hoͤre, als ſie in deSchrifften der Roͤmer anzutreffen ſind.Doch es iſt nicht genug, daß man 97Gehoͤre und die Einbildungs⸗Krafft 1richtigen Gang bringe, es muß auch dZunge nach und nach gelaͤuffig werdeund gleichwie ein junger Parlſer, Parſſiſereden lernet, weil er Pariſer ſprechen 01ret, ſo wird auch der junger Schuler 10Terentius und Cicero reden, wenn 90 0