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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Die Er-ziehung

erSöhne.

536 Schau⸗Platz der Natur.*

Weiſe wie man lebendige Sprachen 100 öe

net, ſo nahe kommet, muß man ſie g

mit dem erſten Ausbruche der Vernunff a

anfangen. Kinder, die eine gute Uberegungs⸗Krafft haben, werden gut zu rechtkommen. Iſt das Gedaͤchtniß gut, ſo hefen ſie ſich ebenfals. Geſetzt aber, ſie btſaͤſſen keine auſſerordentliche Faͤhigkeit, 0faͤllet es ihnen doch leichter, dasjenige waſie etliche mahl gehoͤret haben, zu wiedehohlen, als mit Huͤffe eines Woͤrter⸗Blches ſelbſt Redens⸗Arten zu ſchmiedendavon ſie kein einiges Wort wiſſen. ggar nicht fortkommen kan, der würde nalweit weniger fortkommen, wenn er fel,Aufſaͤtze mit vieler Überlegung ausarbeten, und alle Regeln ſorgfaͤltig in acht nemen ſolte, er iſt zum ſtudiren nicht faͤhlAber die ubrigen alle, woferne ſie andeldieſe Übung zur Gewohnheit machen, welden endlich im Stande ſeyn, aus deStegreiffe und ſo lange als ſie wollen, 10reden. Zwar bringen ſie noch nichts vi,ihrem elgenen vor: Es iſt aber ſchon g,nug, daß ſie vermoͤgen eine Reihe Gedggken, die ſie ſezo angehöret, wieder ordenillhherzuſtellen, daß ihre Zunge ſich loͤſet, 0daß dasfenige, was ſie einlge Jahre nach Neinander ausſpricht die Sprache der 9,ſitteſten Voͤlker iſt/ welche die Welt 0mahls gehabt hat. Denn man lernet! fSprach