Band 
Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
Seite
552
JPEG-Download
 

Die Er-

derSohne.

—————machen, daß wir lauter groſſe und beruͤhm⸗ de

zie ung te Maͤnner ziehen würden. Es iſt abet Fe

doch wenigſtens moͤglich, daß einige vol beunſern Schülern es ſehr welt bringen, und dodaß man durch eine geſchickte Lehr ⸗ At 1manche herrliche Gemüths⸗Göͤbe an das deLicht bringen kan, welche bey einer verkeht⸗ ſetten, ewig in der Finſterniß geblieben waͤte! orUnterdeſſen ſoll eingehrmeiſter einzig und al“ erlein nach dem Ruhme trachten, daß er die l“ mfberlegungs⸗Krafft ſeiner Untergebenen ge⸗ 1ſchaͤrffet habe, indem er ſie richtig, freymü“ gethig und ohne Niedertraͤchtigkeit zu reden ge-woͤhnet. Das letztere wird vermieden, well deſte Stuffen⸗welſe die Sprache der politeſten auSchrifftſteller reden lernen. Das freye un“ betbekuͤmmerte Weſen erhalten ſie, wenn mal Nihnen die Muͤhe erſpahret, bey jedem Wo alte ein Dutzend Regeln zu überdenken. derRichtig und vernuͤnfftig wetden ihre Ge, mdanken, wenn man ſie gewoͤhnet, alles was diihnen vorkommet, deutlich auseinander zu daſetzen. Man laſſe ſie ihre Meynung ſa⸗ 0gen, von dem Zuſammenhange eines Ge⸗ 10dichtes, von dem Endzwecke und den ange/ iefuhrten Beweis ⸗Gruͤnden einer Rede,(von den Umſtaͤnden, woreln die Geſchichte ledleſen oder jenen Fuͤrſten ſetzet; von den naStaats, Vortheilen worauf ſie zielen; von zuden Hinderniſſen, die ſich ihrem Vorhabenin den Weg legten; von dem Eniſchlule4