»Veiersehende Unterredung. 35inder haͤlt, und die Meynungen zertheilet Die Er-and, folget der deltte, welcher ſie beede ziebung
bertrifft, und die Stelle vor ſich be⸗ erhaupfet. Sohne.
Der groͤſeſte Vortheil, dieſer mehr luſti-en als ſchwehren Bemuͤhung/ beſtehet dar-iin daß man das Gemuͤthe beſtaͤndig nur mit* ſchoͤneſten Redens⸗Arten und Gemaͤhl-
den der Dicht⸗Kunſt beſchaͤfftiget, an ſtait
ie in der Einſamkeit nach leeren Worten
fal die Jagd zu ſchicken/ oder allerley zu-amm gebeitelte Lappen aneinander flicken0 laſſen, welche einer Poeſie eben ſo aͤhn-ch ſehen, als des Hans Wurſtens Wam-meg einem Staats⸗Rocke. 90 Zeigen einlge groſſe Luſt, odet eln beſon-ſtdes Geſchicke dazu, ſo kan man ſie vorich, Verſe verfertigen laſſen, und ihnen ih-1 natuͤrliche Fahigkeit zur Vollkommen-de bringen helffen. Übrigens iſt es weiteſſer, wenn ſie das allergeringſte Brlef-fun in ihrer eigenen Mutter Sprache0 reiben, als wenn ſie mit Angſt und Nothlige hoͤlzerne Verſe ſchmieden, welchean ohne Bejammern nicht leſen kan.
Eben ſo gefaͤhrlich iſt es vor manche, Ubung in
bein ſie Cbrien oder kleine Reden aufſe⸗ der Neoe-
i und ſowohl die Materie als das La-05 aus ihrem eigenen Kopfe nehmen ſollen.s gelinget dieſes wenigen. Um ſo weni-
ie muß man es von güen verlangen.
Wer
unſt.