156 Schau⸗Platz der Natur.
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Sortſe⸗ wenig ungeziemende Neigungen einfloͤſſet,tzung der und ihm eben das rauſchende Vergnuͤgenuͤnſte. machet, als ein Sack voll Nuͤſſe, die man
uͤber eine Treppe herunter rollen laͤſſet.
Allein was den zweyten Theil des ge-genwaͤrtigen Vergleiches betrifft/ ſo ſte-het es bey uns die Gerechtſame der geſun-den Vernunfft und der Erbarkeit zugleichzu behaupten.
Zweyter Theil des Vergleiches.Vorrechte der ſingenden0 Nute d
Erſtlich ſoll die ſingende Muſick imBeſitze der Kirchen⸗Feſte verbleiben, oderwo es noͤthig, wieder darein geſetzet wet-den; demnach wird ſie nicht verlangen;die Ausgelaſſenhelt der Opern⸗Muſicknoch hoͤher zu treiben, ſondern ihrer erſtenEinſetzung gemaͤs verfahren, naͤhmlich dasVolk durch ſingen geiſtreſcher Lieder zuerbauen, welche ungekuͤnſtelte und ruͤhren-de Melodien haben. N 122
Iweytens wird ſie fortfahren aus derunerſchoͤpfllichen Quelle der Vollſtimmig-keit, ihre Ausfuͤllung, Unterſtuͤtzung unddie angenehmſte Abwechslung zu ſchoͤpfen.Indem ſie aber dem GOttes⸗Dienſte derThriſtlichen Gemeine gewidmet iſt, ſeſe
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