eiß,tzung derRuͤnſte.
DieMahlssrey.
162 Schau⸗Platz der Natur.
Vor ſtelungen, ſowohl als vor langweill-gen Sittenlehren hat, und die Wunderder Natur, oder die merck wuͤrdigſtenFaͤlle aus der Geiſtlichen oder weltlichenGeſchichte zum Stoff ſelner Verſe waͤh-let. Dieſes ſind die Quellen des heil-ſamſten Unterrichtes, und der kraͤfftigſtenRuͤhrung des Hertzens. 0
Von dem reitzenden Vergnuͤgen derThon⸗Kunſt wollen wir uns zu dernicht minder angenehmen MWahlerezwenden, nicht als ob wir verlangten ihreGtundregeln zu unterſuchen, davon wirdereits ſo manche und ſo trefliche Buͤcherhaben: ſondern nur um zu erfahren, wasdie wahre Abſicht des Dergnuͤgens ſey/welches ſie uns empfinden laͤſſet. ImGrunde iſt ſie nichts anders als eineSchrifft, eine bequeme Weiſe/ uns ab-weſende oder vergangene Dinge vorzu-ſtellen. Indem dieſe Sprache ohneUnterlaß rede, ohne die geringſte Muͤheverſtanden wird, und von der groͤſtenAnmuth begleitet wird, ſo hat ſie unge-meinen Fortgang gewonnen. Alein ſieiſt auch eben auf dieſe Weiſe gemiß-brauchet worden, als alle andere Küͤnſteman hat nach einer bloſſen Luſt ohne den ge-ringſten Nutzen geſtrebet. NWir muͤſſen uns hier des wichtigen„Grundſatzes von der wahren Benn
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