Vierte Unterredung. 163
mung alles Vergnuͤgens errinnern. Die FortſeAbſicht des Schöpfers, der uns ſelbiget Nun.erlaubet, bieibet bey jeder Art deſſelbigen nunberaͤndert elnerley. Kein Vergnuͤgenſt in der Welt, das nicht auf un ſer Beſtesallele. Aber es iſt auch keines, das dieernunfft nicht verwerfen muͤſſe, ſobaldes das Gute nicht mehr wuͤrcket, um Verbber;deſſen willen es gemachet iſt. Um ſovie! ebrebe muß ſie einen Abſchen davor ha 15ben, ſobald es die Hertzen ſeiner Liebha-er auf gefaͤhrliche Abwege verleitet, oderdie Glͤckſeeligkeit der Geſelſchafft un-rgraͤbet. Die Empfindung welche dereruch verſpühret, iſt eine Erinnerungbon dem Mund, was ihm dienlich ſeyoder nicht. Zuweilen iſt ſie ein Mittel,andere entweder ſchaͤdliche oder dochwlederwaͤrtige Empfindungen zu beſtrei-ten. Der Geſchmack giebt uns Nach-richt, das Gefuͤhle giedet uns Nach-icht, eben alſo iſt es mit demjenigen be-affen, was das Gehoͤre und dasſſichte ruͤhret. Das geringere Ver-wagen als zum Beyſplele, dasſenigeere wir durch den Geruch genieſſen,1 1% nur eine ſchwache Wuͤrckung 05Jarum well der Nützen davon ge-mel aiglch nur geringe iſt; hingegen iſttig, Ep ndung deſto ſtä Ker, je wich-Ne det Vortheil, oder je gefährlicher dasL 3 Ubel