Band 
Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
Seite
215
JPEG-Download
 

wurden in ſelbiger ausgefertiget. Ebenalſo war es mit den Gebetern und Unter-weiſungen der Kirche im vierten Jahrhun-derte beſchaffen. Über dieſes triebe mandamahls die Roͤmlſche Beredſamkelt ſchoneit langer Zeit in den Schulen zu Bour-deaux, Lyon, Autun“ Beſancon undRheims. Man legte ſich mit ſo groſſemEifer und erwuͤnſchtem Fortgange darauf,daß der Hell. Hieronymus, und viele an-dere ausländiſche Schrlfftſteller mit groſ-em Lobe davon ſprechen. Corneliuskonto ein Redner des zehenden Jahr-dundertes, leget der Schule zu Rheimsden Nahmen eines neuen Athenes bey.()emnach ſprach jedermann Latein,

der elne gute Auferziehung genoſſen hatte,und das gemelne Volk verſtunde, was manihnen in dieſer Sprache ſagte. Ja es re-ete ebenfalls, und zwar nichts anders alsatein, weil man in keiner andern Handelmei andel trieb, und weil ſie in allge-Gallien Gebrauche war, nicht nur bey den0 5 ſſchen Herren, als welche ſchon laͤng-ger das Römiſche Buͤrger⸗Recht erlan-gendgatten, ſondern auch bey ihren Leibei-che bos als welche keine beſondere Spra-bor ſich redeten. Allein der gemeine

5 Mann

0 lte vers Athenæ Durocortoro. Siehe

E 8 3 5eilaril Notitia orbis antiqui art. Rbeni,

—

AlteFranzo-

ſiſcheSprache.

Sprachenatein.