Sechſte Unterredung. 221
oder wir koͤnnen bey der Handſchrlfft der Alteletztern Jahrhunderte anfangen, und ſo⸗ Sranzö-ann zu den vorhergeganger len fortſchrei⸗. 8ten. Dieſer letztere Weg ſoheinet vor uns Spracheer bequemeſte zu ſeyn, weil die Spracheder naͤchſten Jabrhunderte rnit unſern Ge-kaͤuchen mehr Verwandſe hafft hat, alsle weſter entſernete, zu tvelcher ſie unschts deſtoweniger vorbereitet. Auf die-Weiſe bahnet uns jedndedes Alter dleteaſſe zu ſeinem naͤchſt vorhergehenden.an gelanget Stuffennoeiſe von einerBeraͤnderung zur andern, biß man endlichFranzoͤſiſch antrifft, das man kaum davorennen kan, und das wan ohne eine ſol-e Vorbereitung nimm ermehr verſtehenwuͤrde. Es iſt alſo die ſe Ordnung 585erſtande desjenigen; was in unſererSprache geſchrieben ii, unumgaͤnglichnoͤthig; ſie ſchadet aueh nichts, wofernean gleich etwas will leſen lernen, das inner andern als unſeter Sprache geſchrie-Praſt, indem weder dae Franzöſſſche nochSobencaliſche eben ſo, gleichwie dieJ brache der Gaſconſer, Caſtillaner undſchaltner ſich keiner andern als Lateini-chen, Buchstaben bed ienet, aus der Urſa-well ſie ſaͤmmtlih) von dleſer Spracheherkommen,
Schrißft