560 Anhang.Hierauf wird das Glas wieder in datOfenloch auf das Geſtelle geleget und ge-waͤrmet, ſodann weggenommen, von demHandlanger auf dem Schemel gehaltenund mit der Scheere nach der Lange biß andie Helffte aufgeſchnüten. Hat das GlasMaͤhngel, ſo wird es an ſelbigem Orte auf-geſchnitten, well der Schnitt die Endenbom Glaſe abgiebet.
Unterdeſſen da dieſes alles vorgehet, lie-get eine Kruͤcke im Ofenloche/ und wird heigemachet, damit ſie ſich an das angeſchnit-tene Glas haͤngen, und die Stelle desBlasrohres verſehen kan. Dieſe Kruͤckeiſt eine eiſerne ſechs Fuß lange Stange“mit einem eiſernen Queer⸗Rlegel am En,de, eines Fuſſes lang, ſo daß beede Stuͤckezuſamm die Geſtalt eines T mit einem ſehrlangen Schwanze machen. An der klel-nen Queer⸗Stange haͤnget ein Stuͤcke vomGlas⸗Fluſſe, etwa vier Zoll dicke.
Dieſe glühende Kruͤcke haͤlt nan an dleGlas⸗Fläche, welche ſogleich feſt anklebes,alſo daß das Glas feſt genug an der Kruͤckehaͤnget, und man alles noͤthige damit vor-nehmen kan. Wenn dieſes geſchehen, ma-chet man das Blasrohr vom Glaſe los, in,dem man auf das mit Waſſer erkalteteStück ſchlaͤget, welches in dem Augenbli.zerſpringet, und das Rohr folglich frey laͤ-ſet, worauf die ganze Laſt nunmehr ge dekKruͤcke haͤnget. Nach