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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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98 Schau⸗Platz der Natur.

Anwachs ware etwas Erſtaunliches, denEgypten in ſo kurzer Zeit durch den ange-ſchwemmten ue erhalten haͤtte,denn er betruͤge mehr gls 30. Meilen in dieBreite, und 10. in de gänge und man mußſich wundern, daß es ſeit den Zeiten des He-rodoti und Plolomai nicht aufs neue iſt ver-groͤſſert worden. Man hat noch weit wich-tigere Beweiſe, daß Niederegypten vor

Domero und vor Moſe, nur einige geringe

Veraͤnderungen ausgenommen, ohngefehreben alſo beſchaffen war, wie es heutigesTages iſt. Es waren ſchon damahls dieSeechaͤfen am Ende des rothen Meeresvorhanden, ingleichen der Sues oder dieſchmahle Erdzunge, welche den Eingang in

Niederegypten machet. Es war ſchon die

Kuͤſte des alten Peluſium hekannt, inglei-chen Tanis, ſo nicht weit davon lag, undRoſette, oder das alte Canopus am weſt-lichen Arme des Nils. Nichts war in denuralten Zeiten berühmter als die Vereh-rung des Widders zu Theben, des Stierszu Memphis, und der Ziegen zu Mendes,einer Stadt von Niederegypten. Daheriſt es wider alle Wahrſcheinlichkeit, wen

einige neuere Homerum vertheidigen 18vorgeben, der Schlamm den der Nil her-bey fuͤhret, habe ſeitdeme Egypten biß anden Pharum vergroͤſſert. Es iſt vergeblichwenn ſie ihre Meynung damit beweiſenwollen

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