Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Noch weniger konnte er zu der Zeit/ da erſeine Auferſtehung vorher ſagte, auf einigeWeiſe hoffen, ſie wuͤrden eine ſo gottloſeProphezeyung aus eigenem Triebe undwenn ſie von ſeiner Betruͤgerey. getwaͤren, zur Er fuͤlung bringen, ohne daß ernoͤthig batte,. bitten. Dah her iſtes mehr als offenbar daß er ſich von ſeinenApoſten nicht des e Beyſtandes zugetroͤſten hatte, weil er ſie keinesweges nachſeinem Gefallen brauchen kan; fondern ſiefallen ihm vielmehr ſchaͤdlich/ woferne er ein5 ruͤger und nicht der Geſandte GOttesſt.

Dahero, und weil dieſes Unternehmen,welches man vor etwas bloß menſchlichesausgeben will, dennoch zu Stande kam, ſoiſt keine an dere Aus lch mehr uͤbrig, als zuſagen, die Juͤnger haͤtten es vor ſich ſelbſt,und in Vethoffung einlges Voetheiles ge-than. In dieſem Falle hat ihre Predigtkeinen Zuſammenhang mit der Betruͤgereyihres Melſters. Er muthete es ihnen nichteinmahl zu. Er lleße si ſie machen was ſieſelbſt wolten. Fuͤrwahr ein ſonderbarerBelrug, der ganz und 15 auf gluͤcklichenSufaͤllen beruhet! Erſtlich war es ſchon einungemeines Gluͤck, daß die Weiſſagungen,und zwar in großer Menge, ja alle mitei-

nander, dermaßen rich 9 ſürtafen DasGlück bereſtete ihm uber dieſes gleich vonJu-

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