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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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476 Schau⸗Platz der Natur.

wiſſen, daß dieſe neue Religion elne bloßeBetruͤgerey ſey.

Wer auf die thoͤrichte Ausſhweiung

geräth, das Evangelium zum Werke eines

Bedtruͤgers zu machen, der behauptet, dieſerBetruͤger habe ſeinen Vorlaͤufer verfuͤhret,ſeine Apoſtel uͤberredet, und ſich eine Folgevon Betruͤgern verſchaffet, indem er dieſenLeuten, die zuvor ganz ehrlich und frommgeweſen, zur unverbruͤchlichen Regel ihrerAuffuͤhrung dieſen Satz vorgeſchrieben, ſiemuͤſten ja unaufhoͤrlich luͤgen und feſt an derAbgoͤtterey hangen, denn da koͤnne es un-moͤglich fehlen, ſie muͤſten hoͤchſt ungluͤck ſee-lig und vor aller Welt zu Schanden werden.

Wir wollen die Abſichten und die Ge-muͤthsbeſchaffenheit, ſo man den Verkuͤn-digern des Evangelü beylegen muß, im Fal-le man ſie vor Betruͤger ausgeben will, ineiner kurzen Abſchilderung zuſamm faſſen.

Cs ſind Heuchler, welche weder nachGOtt, nachder erbarn Welt fragen, Abre-de miteinander nehmen, und Offenbahrun-gen erdichten, um ſo viele Leute, als ſie nurimmer koͤnnen, mit ſich an den Rand einesAbgrundes zu locken, woſelbſt ſie ſehrlan-daͤchtig beten, und ſich hernach mit 8

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