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Bericht über die Armen-Erziehungs-Anstalt in Hofwyl, im Namen der zu Beaufsichtigung derselben niedergesetzen Commission / abgefasst von A. Rengger
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8
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Gemische von Weizen und Rocken, oder Gerste, oderBohnen oder mehreren dieser Meh arten zugleich. Wehrlisitzt an dem einen Ende des Tuches und theilt, Mährend demer selbst speist, die Portionen aus, wozu es einiger Fer-tigkeit bedarf, indem bey den zwey Haupt-Mahlzeitennicht weniger wie iSo Portionen ausgetheilt werden. Imhohen Sommer, da später zu Nacht gespeist wird, er-halten die Zögunge Brod oder Obst zum Abendessen. AlleSpeisen, die wir kosteten, waren schmackhaft und gut zu-bereitet , und wenn sich etwas an der Nahrung aussetzenließe, so Wäre es nur dieß, daß sie zu reichuch gereichtWirku

Die Gegenstände des Unterrichts sind, Lesen, Schrei-ben, Zeichnen/ Rechnen, Singen und was von Sprachlehre,geometrischen Begriffen, Kenntniß der alltäglichsten Na-tur-Erscheinungen und Natur-Erzeugnisse, Geographieund Geschichte des Vaterlandes für die künftige Bestim-mung der Zöglinge nützlich und wissenswcrth ist; hiczukommen noch allgemeine Verstandes-Uebungen, so wieder religiöse und moralische Unterricht, von dem in derFolge die Rede seyn wird. Bey Ertheilung dieses Un-terrichts wird keine bestimmte Ordnung befolgt, sonderndieser oder jener Gegenstand behandelt, je nachdem dieZöglinge zudem einen oder dem andern mehr aufgelegt sind.So wenig auch ein solches Verfahren bey einer Erzie-hung / wo der Unterricht Hauptsache ist, zu billigen wäre,indem junge Leute, die zu Kopfarbeiten bestimmt sind,