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Kenntnisse, die man gewöhnlich für diesen Beruf fordert,nach Hofwyl mitgebracht. Dennoch kündigte er sich imAnfange feines dortigen Aufenthalts auf eine Weise an,die an dem Erfolge feiner Anstellung zweifeln ließ. Alleinder Umgang mit Herrn von Fellcnberg und seinen Umge-bungen und mehr als alles andere, die ersten Versuchemit den angekommenen Zöglingen, entwickelten so schnellseine Anlagen, daß seine Bestimmung von nun an ent-schieden schien. Er lernte nach Maßgabe wie er lehrte,und die Anstalt ist es, die ihn eigentlich gebildet hat. SeinTagebuch giebt den sichersten Maßstab seiner Fähigkeitenab. Ueberall sieht man in demselben, Was leider nicht sogemein ist, als es der Nahme sollte vermuthen lassen, rei-nen , gesunden Menschenverstand und richtige Urthei-skraft.In den Bemerkungen, die er über die Erziehung macht,in den Regeln die er aufstellt, ist durchaus nichts Auswen-diggelerntes oder Nachgesprochenes, sondern sie sind insge-sammt die Frucht seines Nachdenkens und seiner Erfah-rung. Wenn er erzählt, so geschieht eS mit einer Wahr-heit und Einfalt, daß man zuweilen Lienhard und Ger-trud zu lesen glaubt. Und dieß Tagebuch hat er nur fürsich, ohne sich dafür Zeit zunehmen, und meist in nächt-lichen Stunden , von der Arbeit des Tages ermüdet, ge-schrieben. Daß er sich durch seine positiven Kenntnisseweit über den gewöhnlichen Schlag seiner Berufsgenossenerhebt, beweisen die Lehrfächer, in denen er Unterricht giebt.Indessen ist er „n Falle, diese Kenntnisse, so wie seine Zög-linge heranwachsen und thre Geisteö-Dedürfniffe sich mehren,
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