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Bericht über die Armen-Erziehungs-Anstalt in Hofwyl, im Namen der zu Beaufsichtigung derselben niedergesetzen Commission / abgefasst von A. Rengger
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zu erweitern. Auch wird er ohne Nachtheil seines Haupt-geschäfts die nöthige Zeit hierauf verwenden können,wenn er seine Knaben zuweilen der Aufsicht semrr Nor-walzöglinge überlassen kann.

Bey diesen Eigenschaften läßt sich erwarten, daßWehrli gut unterrichtet. Sein Vertrag ist einfach unddeutlich, das wesentlichste Beding alles Unterrichts, under erklärt nur, was er selbst versteht. Zwar schien es unsSuwciien, daß er bey seinen Erklärungen mehr in die Vor-stcllungsarten seiner Zöglinge eintreten, durch die Fragen,die er an sie thut, ihnen mehr Gelegenheit geben könnte,ihre Begriffe selbst zu entwickeln. Allein die hiezu erfor-derliche Gewandtheit wird nur durch lange Uebung erlangt,Und der Erfolg des Unterrichts beweist, daß nichts we-sentliches dabey vermißt wird. Auch darf man nicht ver-eisen , daß hier von einem zwey und zwanzigjährigen2>mglinge die Rede ist, der unmöglich noch zur ganzenReffe des Geistes gelangt seyn kann.

Wenn sich Wehrli's Fähigkeiten und Kenntnisse auchWohl bey andern Erziehern seines Standes finden lassen,so ist hingegen die Hingebung, mit der er sich und seinganzes Daseyn der Anstalt weiht, ohne Beyspiel. Vomfrühen Morgen bis zum späten Abend nur mit seinen Kimdem beschäftig^ hat er keinen Gedanken, der ihnen nichtangehörte. Was auch um ihn her vorgehen mag , so eiltrr mit ihnen von der Mahlzeit zum Unterrichte, vom Um

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