Uemptm. Rauffhauß. Raiserft. sz?
se Magd anqezundt und verbrennt wurde. An. 1549 besässe Kempten Jkr.Thomas Blarer, von Gyrsperg, alt Bürgermeister zu Costanz. An.i6osIgfr. Barbars Guttensomn. Em Theil ist durch Heurath von denen Kla-rere,, au dieEscher v. Luchs kommen, die verkaufften ihn An. 1615 de-nen Freiherren von Gax. Nach ihrem Absterben kam er Kauffsweiß anRudolff Meys; von Wetzicken, und an Hauptmann Heinrich Schmid,den andern halben Theil besassen die Blarer biß auf Erhard Blarer,1640. Dessen einte Tochter bekam zur Ehe Hans Gtucki, und darmit denvierten Theil der Herrschafft; Mit der andern Tochter bekam den ande-ren vierten Theil gedachter Hauptman» Heinrich Schmid. Hans Gtu-cki verkauffte seinen Theil An. 1650 an Achior Meysen. An. isss ha-ben die Blarer den Burgstahl und Gericht Greiffenberg auch noch darzugekaufft. Die Herrschafft Werdegg bekamen sie von den Meysen. Da-mahlige Beschere sind die Edle Gchmiden.
Es hat diese Gerichts - Herrlichkeit die Freyheit, daß man von ihremGericht nicht an den Landvogt, sondern immeckare an den Rath zu Zü-rich appcllüt.
Kauffhauß.
An. 1412 gäbe unter Gerichtlicher Fertigung Ebechart Gtagels,Schultheißen, Hr. Johannes von Bonstetten, Hr. Johannes Un-wuß, (ein Priester) in Namen und an statt Herren Hermans von Lan-denberg, mit seinem vollen Gewalt, und Ulrich von Landenberg, Fe-lix Maneffen, dem Bürgermeister, und gemeiner der Stadt Zürich, dasHauß, Hofstatt und den Lhurn, den man nennt Hottinger- Thurn, ztt
kauffen. (Usttinz. 5pec. Ti§. p. izy ) UM40Ofl.
Das Hauß wäre an dem Orth, wo jezt das Salzhauß ist. Wann esänderst erbauet worden, siehe Tit. Salzhauß. Das Kauffhauß wäre vordiesem, wo iezt der Spitthaler - Keller ist, gegen dem Adler über. Am1532 wurde aus dem Thurn im Kauffhauß, eine Behausung für einen je-weiligen Waagmerster gemacht.
* Kaisersttrhl.
Tribunal - vel 5c>Iium kürrsaris, nach einiger Meynungkorum Ti-dcrii, welchen letstern Namen aber andere auf Zurza.ch zeuhen ; Alsogenannt, weilen zun Zeiten Hbcnj, oder anderer Römischen Kaysern, alssie wider die ^llemanier an diesem Orth gelegen, dem gemeinen Volk da-selbst ^Uäieri2 gegeben , und Rath gesprochen.
Ist eine Stadt auf einer Anhöhe des Rheins, Helvetischer Seiten,etwas unter Sem Einlanss der Löß m der, Rhein, gelegen.
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