der alten Nationen. zzz
gern mit sich, unter dem Vorwande, daß er sie woll,te zu Rachsherren wählen lassen. Er gieng aberins persische Lager und überlieferte sie dem persischenMonarchen, der ihm als einem Freund entgegen kam,die Bürger abermals Urheber des Aufstandes, hin-richten ließ. strenges Verfahren und des
Königs Verrätherey benahm den Sidoniern allenMuth. Fünfhundert ansehnliche Bürger verließenfreywillig die Stadt, warfen sich, mit Oelzweigenin den Handen, zu ihres Feindes Füßen, und bathenum Gnade; sie wurden aber alle auf der Stelle nie-dergeschosien. (Dchus und Tennes giengen hier-auf an der Spitze der persischen Armee auf die StadtloS, und wurden ohne den geringsten Widerstandvom Mentor und seinen griechischen Soldaten ein-gelassen, welchen Tennes in dieser Absicht ein Thorübergeben hatte, als er die Stadt verließ. Die Si-donier hatten kurz vorher alle ihre Schiffe verbrannt,damit sich niemand durch die Flucht der Vertheidi-gung des Vaterlandes entziehen möchte. Da siesich nun auch von den Griechen verrathen, und dieFeinde innerhalb ihren Mauern sahen, und keineHoffnung haben konnten, so wenig zu Wasser als zuLande zu entkommen, so verschlossen sie sich mit ih-ren Weibern und Kindern in ihre Häuser, legetenFeuer an dieselben, und verbrannten sich selbst, un-gefähr vierzigtausend, mit allen ihren Kostbarkeiten.Eine große Menge Goldes und Silbers zerschmolzin dem Feuer, welches man nachher in dem Schüttefand. Tennes hatte kein besseres Schicksal, alsseine Unterthanen; denn als Mchus sahe, daß er
ihm