Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
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28. Buch. Heinrich der Vierte. 29

kehrte dNayenne wieder zur Armee zurück, zu der bald hernach das Heer des Herzogs 59

^ Wahrender Zeit wurden Heinrichs AngriA aufRouen lebhaftbetneben.

Diese Stadt die neunzehn Zahre vorher eine hartnackige Belagerung gegen di m. tz u.ken ausgehalten hatte, war damals voll von blinden Anhängern der ügue. ^ -O fw R^ucn ferr.H-Mg >»« MIr-ich, si-nd Er -imm -hrb-gi-rigm und A»"«'"

M-.MM VMars-Lranca», der «°m P-irlam-m »nd d-r Dürgkisth->st->«-U-u-rsi ^

Hung genoß, und that einen höchstverzweifelten Widerstand. Bey der Senauest r V - «. Par- ^

theilung der Lebensmittel empfand die Stadt gegen das Ende des Decembers vvcy axam ^ aufheben,gel, und erwartete daher ungeduldig den Entsatz des Herzogs von Parma, D)lef ^

zog auch wörtlich durch die Picardie mit eben der bewundernswürdigen Ordnung, ^er bey seinem ersten Einfall in Frankreich beobachtet hatte. Der König ließ den gro-sten Theil seines Heers vor Rouen, und zog mit einem Haufen guter Reuterey demFeind entgegen, um ihn durch häufige Anfalle in seinem Marsch aufzuhalten. d nhier könnte man viele Bogen mit den Umständen dieses musterhaften Feldzugs überhauptfüllen: wir müssen uns aber, unserm Zweck gemäß, kurz fassen, und verweisen die Lieb-haber des Militarwesens auf Davila's Werk und auf andere gleichzeitige Geschicht-schreiber. Heinrich verlor den spanischen Feldherrn nicht aus dem Gesicht, so lang ersich in der Normandie befand und wieder nach Flandern zurück kehrte. Beide begieri-gen bey aller ihrer Gefchicklichkeit Fehler, die sie aber allemal verbesserten; der Komgaus Verwegenheit; der Herzog aus allzugrosser Vorsicht. So hätte z. B. dieser denKönig bey Aumale fangen oder tödten können, als er sich zu tief m «nem Scharmuzeleingelassen hatte und so gar verwundet wurde: dennoch wollte Farnesesem Heermckstaufs Spiel sehen, so sehr ihn auch Ma^enne undGmse darum ersuchten. Hernachnoch hätte man den König von seiner Armee abschneiden und diese, die über einen schreck-lichm Ausfall des Befehlshabers in grosse Bestürzung gerathen war, schlagen können, Am- 6 .-ebr.wenn der Herzog von Parma minder vorsichtig geeilt, oder vielmehr wenn sich mchrMischen ihm und dem Herzog von Mayenne, und überhaupt zwischen den Spamemund Franzosen, Kaltsinn und Mißtrauen eingeschlichen halte. Daher auch tued DU,lars den Herzog von Parma nicht mchr durch Bochschaftenzur Bcschleumg gMarsches an, weil er glaubte, er könne nach dem berührten glücklichen Auvsall dl B -lagerer allein noch zerstreuen, und weil er besorgte, man mochte der Stadt Rouen e ispanische Besatzung aufdringen. Doch, seine Sicherheit daurete nicht . Oesthw k -der, als Man es geglaubt harre, heilte der König den durch den Ausfall erlittenen Ver.tust, drängte die Stadt nun noch heftiger, und brachte sie bald aufs äusserste, zarnese,der sich nun aus Verdruß schon wieder über die Somme zurückgezogen hatte, ward nun

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i) Ilkma». h» 101. c. n . ,o. p. 6L-76. sqq. flkemoE cl-everry-7°-l. P-303-3'4-L.. lvr. c. 1 p. 8 l - 93 - c. 9-14. p. 121 - ^ -bo»^a--k 1 '. 1. ?-> -9

109. Oar-r/a 1°. I- I^-»r. P. Zsi-490. Ko-r P 73 8-744-

mor^eT 1 *. 2. P. 1 ^. 2 . 1^. Z. I Z. P-Z5 2

Mkmc/st-c, er ti'lei VANs a i'vi- lk. i. p-343 - 38 > - ' -

Loire «Ze krance (a karis i 6 r 6 . 4 > ?- 67, p, 91.^6. Vergi. Daniel TI).I>- S- 9^mv.

tgg- ^lemor>k, Dr. p. - 4 > lgg. Griffel eben das. S. 58;-497- i z.

249 igH. ff. I. p- 26z- ^

»8r- ^e»»or>L, «ie ^r//e^omö/ar» s- p- 69