29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
E ihnen das an ihren *628
hängende Brod ;u entretffen, und diese, dura) einen so traurigen Anblickgerührt, wehrten sich nicht, sondern gaben es oft selbst hin. Der Kardmal bey aberfthr viel Brod in die Stadt bringen, gmd umsonst austheilen. Viele schluckten es sog^rig hinunter, daß sie plötzlich starben. . . . ^
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Die aus 26. Artikeln bestehende Erklärung, die der König in Rochelle bekanntwachen ließ, war vornämlich folgenden Jnnhalts: die Bürgermeisterwürde, die Raths-stellen, das Stadcregimenr, der Stand der Pairs und der Bürger, sollen auf ewig ab-»eschaft seyn. Die Mauern, Wälle, Basteien, und überhaupt alle alte und neue Fe-stungswerke sollen der Erde gleichgemacht, der Grund derselben geschleift, und die Gra-ben ausgefüllt werden, so daß der Pflug darüber, wie über ein urbares band, gehenkann. Hiervon wurden blos gewisse Thürme und Mauern an der Meerseite ausgenom-Nien, die wegen der Sicherheit vor den Seeräubern bleiben musten. Die Stadt sollteder Vermögensteuer unterworfen, und von einem Aufseher des Justitzwesens regiertwerden, dessen Gerichtsbarkeit sich auf die Provinzen A'unis, Poitou und Saintongeerstrecken sollte. Die übrigen Artikel betrafen die Wiedereinführung der katholischenReligion. — Bey Schleifung der Festungswerke um Rochelle ließ es Richelieu nichtbewenden; man muste auch die Ludwigsschanzc und die Citadelle St. Martin auf der In-sel Re niederreißen, indem sie nach Eroberung der Stadt Rochelle von keinem Nutzenmehr waren. Auf diese Art, sagt Rohan in seinen Memoiren, wurde diese armeStadt, die sonst die Zuflucht und das Vergnügen Hernrichs des Grossen war, derGegenstand des Zorns und die Ursache der Siege seines Sohns, Ludwigs des Drei-zehnten. Angegriffen von den Franzosen und verlassen von den Engländern, erdulde-te sie die schrecklichste Hungerönorh und erwarb sich durch ihre Standhaftigkeit für diekünftigen Jahrhunderte einen Ruhm, den vielleicht die blühendesten Städte nicht ge-messen werden. — Zu gleicher Zeit schleifte man auch die Festungswerke von Sam-tes, Fontenai und Niort b). Rochelle
b) /ttemor>er äe y. 429 . 516. 8- Rupella captL. kuris.
p. 87 - 58 - ä^emor>er ä» 1629. 4. Man hat noch über ein halb DutzendOttc ä'O/eanr p. 67-81. Beschreibungen von dieser Belagerung; die cm-
4. p. 27; -42g. ktiik. äs la Vie äa geführten sind die beste». Vergl. /e ll?.
vao ä'Lspernvn D. x. 76-99. b. 24. 6;ä sag. 662 sgg. 688 - 86§.
I«. 17. D. i8- p- 762-780. «le §e»-- Griffet Th. 12. S. 428-490. Schlegel Th.
»er contin. 1'. z. y. 7;; s^. 76; . 769. öe»-- 8. S. Z86. In den sttemoreer ritt Ke»r- «is
st". 2.D. rr. st 12. inte^. ^»be^ Dill. ^o«rrr sä Amll. 167z. 12.) p. Z57 s^,äe Richelieu D. 2. p. 51-89. -ie Ä. p. wen auch einige die Belagerung Rochelle betref-191-817. Är-'r. 6. 282 sgg. 857 sgcz. sende Umstände vor: allein, man hat sie hier so
lournal äes ckoses plus mernorables, yui se wenig, als vorher, anführen wollen, weil sielaut puüees au äernier äs 1a Lockelle, nicht von Pontis selbst herrühren und an vielenPur ?re< » e Ikocbeiois. 1628. 8- Drten romanhaft sind. S. I. S-Dill.
Auch ä Äonen 1640, und um die Halste ver- äs LonnnentLriis dilloriels, cznos 6aUi -Vli-Wehrt cbend. 1671. 12. ll.elLti.on, veritabis st morrrr vosunt, In eins Dill. Lsuää. y. 447.ionrnsliere äe tont ce gni s'ell palls en ia sijg. ferner des Jesuiten Vorrede zu
reänktion äs 1 u Vills äs In llocbelle ä l'o- seinen Nemoires chronolvAigues p. XXi sg>^.bsiksLnce än Aozr. ä l'aris 1628- 8- rt/-r//r 6r-rMr in dem l'rsite äss yreuves äe 1» ve-Lxpeäitio AuxellanL, srmis rite äs I'killoire x. 9; sij-näouici iulli reAis couleöbL. llarillis 1629.
AUg.w.H.Z9.TH. N.H rr.TH.
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