Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

so besuchte er nebst seiner Familie den König von Frankreich zu Susa. Ludwigwiest ihm, noch mehr aber der Prinzessin von piemonr, äusserlich sehr viele Freu",schaft, und der Herzog erhielt wegen des ihm von Montferat versprochenen Stücks du^einen neuen zwischen König Ludwig, dem Herzog von Mantua und ihm zulino geschlossenen Vertrag die Versicherung, daß unverzüglich von allen ParteienK. Ludwig vollmachtigte zur völligen Berichtigung dieser Sache ernennt werden sollten. Ludch'rgeht mit der aber gieng hierauf nebst dem Kardinal und seiner ganzen Armee, ausgenommen ^Armee nach Regimenter zu Frist und sechs Kompagnien W Pferd, die in Montferat liegen sollt'' /

Frankreich zu- Frankreich zurück, um die in ianguedok mächtiger gewordenen Hugenotten ein^

ruck.

.'ün rz April, schränken. Diese schnelle Abreise war den französischen Bundsgenossen sehr unauSnehm, und sie befürchteten, daß sie der König der Rache der Spanier und derdes Kaisers überlassen würde, weswegen auch der venetianische Gesandte Soranzo ^Beredsamkeit anwandte, den König wenigstens so lang bey Susa aufzuhalten, bisvon Lordua versprochene Genehmigung des Königs von Spanien geschehen wäre: s'lein seine Bemühungen waren fruchtlos, weil ein längerer Aufenthalt des Königs 'Endigung des Italien dem Herzog von Rohan zu viel Zeit sich wieder auszubreiten, verschaft ha^Kriegs mit würdet).

den Reform. In languedok unternahm man zuerst die Belagerung des Städtchen Pri^

Am i"/.Ma>> Gleich zu Anfang derselben ließ der König den am 2 4sten April mit England geschl^(Friede mit nen Frieden bey seiner Armee feierlich bekannt machen, um den Reformirten zu vcrst(England.) hen zu geben, daß sie von dieser Krone keine Hülfe mehr zu hoffen hätten. Nach eEWiderstand von vierzehn Tagen übergab der Befehlshaber Gc Andre LNontbr^die Stadt und das Schloß. Jene wurde geplündert und verheeret, ein Theil der Bsststung gehängt und der Marquis St. Andre LNonrbrün in Verhaft genommen.auf ergaben sich ohne den geringsten Widerstand la Bastide, Vagnac und andre geEre Oerter. Nur das Städtchen Allais that Gegenwehr. In den Sevenner G<^gen blieb dem Herzog von Rohan fast nichts, als die Städte Sauve und Aridüstübrig. Die Gegenden um Nimes, Montauban, Castres und Milhaud hatte der §nig abermals von Grund aus verwüsten lassen. .c

Diese und andre Widerwärtigkeiten bewegten den Herzog von Rohan, ^um einen Vergleich mit dem Hof zu bemühen. Er ließ dem Kardinal melden, er §traue sich die Reformirten zur völligen Schleifung aller Festungswerke ihrer Plaste zu ^reden, wenn man ihm nur eine Frist von vier Tagen bewilligen wollte. Dieserwar für den Kardinal von vorzüglicher Wichtigkeit, weil er ihn als das einzige dE,betrachtete, den bürgerlichen Kriegen ein Ende zu machen. Die Abgeordneten des

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snnses r6rz. 1629. i6;o. xar N. «l» D. 2. p. - l;8- Hiü. ^ ^

cians les co,rct>^«»r «ic»-- Riolielisu p. 94 lqq. D» A-tom 1°.

1^. 2. y. 24-96. y. s^g. lq. Vergl. /c> ^'je p,

2-e a?« c/e (s. 2. p. 2 - Z4- cslc- 6 sag. 2/ sqg. 7Z sqg 104 sgq. /e ,) vd

mor>e§ a'e p. 520-;;;. «je kicbt.lieu (a -Ilnit. 1714. 2 Voll-^ gx

p. ;4 sqq- b,. i8. 1 . l. ^64-Z97- Grlffet Th. 12.

78l 791. -sie 's. z. 771 s^. ^22. Schlegel Th. 8. S. Z 87- 4 ^ 4 -

L>r 's. 6. p. 29z sqg. ;6; sqg. 60; sqg. 642 rrams Fortsetzung des Ferrciraö B.sgg. RhevenhMer Th. n» S. zy ff. ;z u. r 79.

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