29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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glki-b^^ ^öhan erlangten daher geneigtes Gehör, und es ward bald darauf ein Ver- 1629^ geschloffen, wodurch dem Herzog von Rohan, seinem Bruder und ihren Anhan- Am -7. Zu«.sM völlige Lossprechung in Absicht auf das Geschehene bewilliget wurde: dagegender ß" ^ alte und neue Festungswerke der in dem Vertrag benannten Plätze geschleift,
...Arischen Geistlichkeit ihre Güter wieder eingeräumt, und die freie Uebung der ka-zur N " Religion allenthalben eingeführt werden. Der Herzog von Rshan empfiengjo "Okjahlung seiner Schulden 122000 Thaler: aber er selbst konnte nie Erlaubniß er-siä?^ ^ch bem König zu Füssen zu werfen. Er muste das Königreich räumen undfen ^ ^nedig aufhalten, bis es dem König gefallen würde, ihn wieder zurück zu ru-^ ^ brr König nach Nimes kam, ließ er das Lossprechungsedikt öffentlich bekannt
x welches die vornehmsten Bedingungen des Friedens in Form einer Verordnungdie ^ begab sich hierauf wieder nach Paris, um das Ansetzn zu vermindern, dasKönigin Mutter daselbst zu bekommen anfieng.y. ^ Moncauban war der einzige Plaß in Languedok, der sich dem Gnadenedikt"rmes nicht unterwerfen wollte. Richelieu blieb also zurück, tun diese Stadtden ^'bewegen, und den Friedensvertrag durch Schleifung der Festungswerke auch in.. übrigen Plätzen zu vollziehen. Die Furcht vor einer Belagerung nöthigte endlich^che„ festen Platz, sich gleichfalls nach dem Willen des Königs zu bequemen. Auf die-Art waren die Reformirten aller ihrer Sicherheitsplätze beraubt, und in einen Zu«Am ij.Aug.stand versetzt, der sie ganz von dem guten Willen des Königs und seines Ministers ab-^?gig machte. Von dieser Zeit an minderte sich ihre Partey allmahlig, und man ar-unter der Hand an ihrer Austllgung, ob sie gleich nie wieder einigen Antheil anProe n Kriegen nahmen. Die in den mitternächtlichen Provinzen wohnendebei, /"anten, die sich in die letzten Zerrüttungen nicht gemischt hatten, fuhren fort, Pro-ler r>i ^ ^«e zu geben, bemühten sich, durch rechtschaffenes Betragen die vorigen Feh-SUte 2 bessern und in Vergessenheit zu bringen. Richelieu gab ihnen auch öfterslrns ^ gnisse, und ließ sie in seinen letzten Jahren manche Spuren seines Wohlgefal-
uemerken
ten i ^uch verbesserter Einrichtung der kriegerischen und bürgerlichen Angelegenhei- Uneinigkeithielt - 8"Edok retßte der Kardinal zu dem Hof, der sich damals zuFontainebleau auf-zwischen derzu st/?" Hofnung, «ach so wichtigen Verrichtungen diejenige Ruhe und Zufriedenheit, "2- ^"-knipf " bereu Genuß man ihm für seine bisherigen Dienste schuldig war. Allein, er Kardinal RUnichts als Verdruß, der von dem Mißvergnügen der Königin Mutter, von derch^eu.
Mrüb ^ Anhänger und von dem schlimmen Betragen des Herzogs von Orleans- Der gröste Theil des Hofs, worunter Kardinäle und Herzoge waren, ka-M bis Nemours entgegen, und da er zu Fontainebleau angekommen war, begab Ami; Sept,
«ke b.. 4. p. 42z - 496.
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