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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
und Vavillano r6zoVölker und Artillerie
weg lch die wichtige Festung Pignerol und die Leiden Schlösser Perusageq Zur Verbergung seiner Absicht schickte er einige Völker
kg^Ein, und der Herzog, der fälschlich glaubte, es sollte dieser Stadt gelten, ließ. 6"", die zur Verstärkung der Besatzung in Pignerol bestimmt waren, wiederleg ^"^in zurück kommen. Die französische Armee wendete sich aber schnell zur Rech-belle ^ Roberte Pignerol nach dem Widerstand eines einzigen Tags; auch die Cita-sak ssch einige Tage hernach. Indessen eilte der Herzog mit der Armee zumEnt-seckatraf aber zwo Meilen von Turin auf die Besahung von Pignerol, ohngefähr^ ^sieben hundert Mann, die er sogleich auf die unmenschlichste Art durch seineUterey niederhauen ließ. Der Kommandant, Graf Urban von Gcalenghe,lwardas "'"9er Geschäfte willen in der Citadelle zurückgeblieben, und entgieng dem Unglück,jöj,e^ ^entlich allein verdient harte, wie man dann vermuthet, er habe sich durch fran-^erl n-Geid gewinnen lassen. Auf solche Art kam dieser Schlüssel zu Italien ohnesich Frankreichs Gewalt. Perusa nebst einigen andern kleinen Hertern ergabenur/k ^chfalls, und machten dadurch die Gemeinschaft mit dem Delphinat völlig freysicher.
Der Aufenthalt des Herzogs von Orleans am lothringer Hof war zeither die^ Mursachx gewesen, warum König Ludwig nicht selbst nach Italien gezogen war.beid erwähnte Aussöhnung dieses Prinzen bewegte den König, sogleich mit denUg/" Königinnen nach Lyon aufzubrechen. Zu Troyes sprach er mit seinem Bruder,er ihm viele'Zeugnisse seiner Freundschaft gegeben hatte, bestellte er ihnser^sidsine Briefe zum Anführer der Armee in Champagne, die die Truppen des Kai-be^"'bern sollte, in diese Provinz einzudringen und den Herzog von Lothringen zu""ter ^ Die Königin Mutter brachte es dahin, daß der Marschall von Marrllacte. 2 m Herzog von Grleans kommandiren und ihn mit gutem Rath unterstützen soll-derg M iyon gaben sich die Königinnen neue Mühe, den König zurückzuhalten: aberbeptzb LNazarini kam im Namen des Herzogs von Gavoyen dahin, um Frie-der k^^ge ^ thun: es war aber weder auf Seiten Frankreichs, noch der Spanieröcruua ^'chen ein wahrer Ernst zum Frieden. Gpinola wollte sich durch die Ero-^ Festung Casale, und Lollalro durch die Wegnahme der Stadt Mantuaschall v^öen. Ludwig befahl während dieser Unterhandlungen, daß der Mar-Ng^ osi. Erequi auf Chambery vorangehn sollte, und er folgte mit der übrigen ArmeeSenden <>^Mbery ergab sich am zweeten Tag der Belagerung , und das Schloß am soll<M!ser de' Annecyn, Ramilly folgten bald diesem Beispiel, so auch andre Plätze,französier schloß Montmclian; und ganz Savoyen war vor Ausgang des Junius u
Die Franzo-sen erobernPignerol.
Am ri März.Am z r May.
K. Ludwiggeht wiederzur Armeenach Italien.Am ri Febr.
Am 17 May.Am 24 May.
dea k^Ewalt. Denn die Franzosen hatten den Prinzen Thomas, zweetenhex .Herzogs von Savoyen, der die savoyische Armee anführte, immer vor sich8sn dix ^°en, ohne daß er einen Widerstand gewagt hätte. Was aber der Feind ge»bie dc,,^a"iosen nicht gethan hatte, das that die den Franzosen ungewohnte Luft und^Usrejss kommene Pest in Piemont, ^die einige kaufend Soldaten wegrafte, und dasher he Der König, der sich zu >Vt. Jean de Maurienne aufhielt, verstärkte da-bie ^lemont stehende Armee mit sieben bis acht raufend Mann, und vertrauteUey, eigen ^ derselben dem tapfern Herzog von LNonrmorenc» allein, der von sei-^ Vermögen viel anwendete, um den niedergeschlagenen Soldaten Muth zu
Ee z machen.