29 . Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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Mantua gicnge. kNazarim sprengte also wieder ins spanische sagen,
Pck ^ ward bestimmt, daß die beiderseitigen Feldherrn zwischen ihren Armeen zustim-
me ^«kommen sollten. So bald dies geschehen war, sagte Mazarini die VerMchsam-
^ Schloß Casale und die übrigen Platze in Monrferat räumen und dem Herzog' H^ua frey stehen sollte, sie nach Belieben zu besetzen, nur nicht mit Franzosen. BtSst den 2zsten November, an welchem Tag der Kaiser dem Herzog die Belchnung se-tz würde, sollte ein kaiserlicher Kommissar mit seinem gewöhnlichen Gefolge zu Casaleewen, aber weiter nichts darum zu thun haben, als den Schildwachten die Parole zu»eben. -Der Kommissar sollte Casale an gedachtem Tage verlassen, die Belohnung möch-..tzun geschehen seyn oder nicht. Am 2?sten Oktober sollten auch die kaiserlichen, spa-Ichen und französischen Truppen anfangen sich zurück zu ziehen. Dies wurde zu Pa-^ gebracht, und am 27sten Oktober von allen Parteien unterzeichnet.
Nunmehr hielt man den mantuanischen Krieg für geendigt: allein die franzö-ltzchen Feldherren handelten in einigen Punkten dem Vertrag zuwider. Sie liessen inw Citadelle von Casale 300 Mann einrücken, und die Hälfte der Besatzung in derStadt bestand auch aus Franzosen. Wkan hatte sür diese jcute in der Eile montferati-sche Montur machen lassen, und einige würkliche montferatische Soldaten unter sie ge-steckt, damit der Betrug nicht so leicht eingesehen würde. Man hatte weiter französi-scher Setts versprochen, das spanische Gepäcke und die Kriegsgerathschaften sicher fort-schaffen zu helfen, unterwegs aber hatte man einen Theil davon geplündert. Noch einschlimmerer und wahrhaftig betrügerischer Streich war derjenige, den sie dem mit beider,leltiger Bewilligung bestellten Befehlshaber der Citadelle spielten. Denn weil die Fran-ken wüsten, daß er spanisch gesinnt war, so suchten sie ihn von dieser Stelle wegzu-^wgm. Der Marschall von Marrllac ließ ihn zur Tafel bitten; er erschien, und der^schall befahl den in Montferater verkleideten Franzosen, daß sie die Parole andern,iw wenn er zurückkäme, ihn unter dem Verwand, daß er nicht die rechte Parole wü-nicht für den Kommandanten erkennen sollten. Bey seiner Rückkunft aussert erHe Schildwacht die Parole, die er vor seinem Ausgang aus der Citadelle gegebenzu Schildwacht antwortet, er sey ein Franzose, ein Verrather, der den Platz
..verfallen suche. Es kommt zu einem heftigen Wortwechsel, aber alle Vorstellun-b .s und Drohungen helfen nichts; er muß zu den Marschallen zurückkehren. Diese- "tzgen ihn, und bekamen, daß sie ihm hierinn zu dienen ausser Stand waren, weil^lcht für das schlechte Betragen der Montferater stehen könnten, und der Ort ein-wobl H^zog von Mantua übergeben wäre. Der Kommandant sah den Betrug^a>, und benachrichtigte die zwo Meilen von Casale stehenden Spanier davon. Diekeu s^v?)eu Marschalle eilten hierauf ihrer voran marschirenden Armee nach, und führ-
wtt lauter Stimme her, nach denen die Spanier am nächst folgenden Tag Stadt
von
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Üb«. ^ ^ uach kvorno ("): die spanischen Feldherren, die durch die Zertheilung ihrer Völker schwa
e^^ Anschlag für die Spanier glücklich ausgefallen seyn, wenn nichtMa-WLalick,^ Franzosen eckgst davon benachrichtigt hatte. Es ward beschlossen, sichSsschwind zurückzuziehen. Die Armee war noch nicht ganz über den vor ihr(') E- , liegenden
^^dtchcn an der niontftratischcn Gränze über Trirw und Lueedio hin. Zn der Büschim^ " Erdbeschreibung findet man er nicht.
aber suchten die Franzosen zuschwacher als vorhin waren. Ohne
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