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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 2 z z
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-^.ncy Ludwia versprochen hatte, ihm nach der Unternehmung m folgungen o-r
^waltung zu nehmen , so war er doch von dessen Unentbehrlichst so fthr ub'rzmgt, Ks.ug, Muc-ker fest ^schlössen war, ihn nie fallen zu lassen. . So sehr ab^ ^
überzeugt war, so hatte er doch auch gern bey seiner Wohlthäterin m ch,rien.
hen möge«. Seiner demüthigen Bemühungen ohngeachtet fuhr sie aber-^chf , h^Haffen, ob sie gleich die Abneigung gegen ihn eine Zeit lang künstlich ^
Widerstand , den sie in der mantuanischen Sache erfahren, die geringe ' .
^lchelieu verschiedenemal gegen ihre Entwürfe geaussert, seine unumschra
über das Gemüth des Königs, waren die Hauptmsachen ihres Hasses, ^koch "
^ber wurde sie durch die Feinde des Kardinals aufgebracht. Unter diese gehörte derSiegelbewahrer Marillac, der nach der Stelle eines ersten Ministers strebte; die Her-ein von Eldoeuf, Schwester des Herzogs von Vendome, der im Gesanglich ge-storben war, und des noch gefangensihenden Großpriors; ferner der Herzog Dur-ft, Gouverneur von Provence und Admiral des mittelländischen Meeres , der mit demKardinal, als dem allgemeinen Oberaufseher des Seewesens , wegen seiner Admirals-rechte einen Proceß hatte; die Prinzessin von Conti, eine Schwester dieses Herzogs,und mit ihr das ganze lothringische Haus; die Gräfin dü Fargis, geheime Kaimner-danre und Vertraute der Königin Anne von Oeftreit^z Beringen, erster Kam-merdiener des Königs; und der Kardinal von la Berülle, der aber schon tm ^ahrrt>2y gestorben war, und also das Ende der von ihm mit angesponnenen Ranke gegenRichelieu nicht erlebte. Der Herzog von Orleans ist ohnehin schon als einer seinersüchtigsten Feinde bekannt geworden, der von le Coigneux und pu^Iaurens, seinen^trauten, beherrscht und durch sie unaufhörlich gegen den Kardinal gereiht wurde.
Der König bemühte sich nach seiner Wiederkunft von Lyon etlichemal, seineMutter und seinen Bruder mit dem Kardinal auszusöhnen; allein, es kam vielmehr zumMenbaren Bruch zwischen der Königin Mutter und dem Kardinal. Jene schafte alleMesonen ihres Hofstaats ab, die durch diesen dazu waren genormnen worden , besomers ihre geheime Kammerdame, die Marquise Lombalet, eine Nichte desKardmals.
Aeser und der König geriethen darüber in gleich starke Verlegenheit. Ludwig wollte1 Me Mutter nicht gern beleidigen, und doch seinen Minister beibehalten. Alchemie»
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49 lgg. «ie contm. I'. z. p. 775-789.
</e Ä. F'-itt/ p. 404-465. b,. 14. irite-
Fer. K» r 1'. 7. ^>. A i fczq. 2;o thq. Rhcven--hiller Tl>. n. S. no; n. ff. iZ 7 » u. ff. Vergl./e l'. 6 . 1^. 28 et 29 . Gclffcc Th. i Z.S. i- ;6 Bertrams Fortsetzung des FerrerasB, n. S. 99-128.
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