29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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selbes !?"rden aus Paris verwiesen: da aber das Parlament um Zuräckberufuug der-blassen ^ wurden sie nach wenig Tagen wieder zu ihren Amtsverrichtungen
Ho, Eben so hart verfuhr man mit dem Obersteuerrath zu Paris. Weil der Kardi-dackr e^ feiner grossen Entwürfe auf die Vermehrung der königlichen Einkünfte be-der He so ließ er neue Steueredikte ergehen, die in dem Parlament und in
tbe '.. ^ugskammer ohne Schwierigkeit registrirt wurden. Aber die Obersteuerra-»vürd ^ ^^ch"cht hatten, daß der Graf von SsWns ihnen diese Edikte überbringendinal^bargen sich, und der Graf fand bey seiner Ankunft niemand. Da der Kar-ste yn- kine aufrührische Handlung ansah, so wurden alle Obersteuerrathe aus-
smd ihre Aemter vier Monate lang von andern Personen ver-' .N rch Verlauf dieser Zeit, da sie die Gnade des Königs anflehten, wurden sie^r eingesetzt.
fal n,„n Herzog von Guise war der Königin Mutter sehr ergeben, und ihr Schick-te ui,^/ ^ ^ semige starken Einfluß haben. Er war Gouverneur der Proven-
in M- einen Alifruhr in der Stadt Aix wegen der Steuerrathe, die Richelieuovence einfuhren wollte, befördern Helfers. Man beschuldigte ihn auch, daß erde ?°"l")lagen umgienge, sich durch Hülse der Spanier und Reformirken zum Herrnt Provence zu inachen. Er wurde nach Hof berufen, um daselbst wegen seines Ver-teus Rechenschaft zu geben. Allein, da er wohl einsah, daß er alsdann verlohrendilw/ entschloß er sich, lieber das Königreich zu meiden, als sich der Rache des Kar-lieben > r Er hielt um Erlaubniß an, sich eine Zeitlang nach loretco zu be-
ah^ u , ^^st ein Gelübde zu bezahle», und von da nach Rom zu gehen. Er bekam sie,sollte. " Bedingung, daß er nach Verlauf eines Vierteljahrs nach Hof kommen2tit 'nick r. man hinzu, damit man ihm, wenn er zur bestimmten
Er reißt- öuruckkame, unter einem guten Schein sein Gouvernement nehmen könnte,^chliuae. mit dem Vorsah, nicht wieder zu kommen, und fiel dadurch in dieUnterm-' ^nn er wurde als ein abtrünniger und dein Befehl des Königs ungehorsamerNicht wie> "ud berlohr im folgenden Jahr sein Gouvernement. Er kam auch
"ach Frankreich , sondern starb zu Florenz im Jahr 1640 .
Zollte C ^ ^ *arie von LNeVrci, dessen Gönne-, in, sich durchaus nicht entschliessente; so bekö Kl verlassen, und Richelieu doch arich keine Gewalt brauchen woll-
die Trupp ^ s^bst ihren Entschluß, sich in die Niederlande zu begeben. Man zog
ließ ihr vollt ""d ausservrdentliche Leibwache, die sie beobachtete, aus der Stadt, und^nigs nachdem sie versprochen hatte, ohne Einwilligung des
^acht r>, "'chchssi verlassen. Dieser Nachsicht bediente sie sich, um bey der
^rdie, nahm den Weg nach Cappelle, einer Granzstadt in der Pi-
^chwen so,,.- ^ Marquis von Vardes, Befehlshaber dieses Platzes, sie anf-achten m-,- I unterrichtete Kardinal befürchtete, die Spanier
schloß ^ Petzes bemächtigen; so schickte er dem alten Marquis, der auf seinem
"e» Sohn ^ Befehl zu , daß er sich ohne Verzug dahin begeben sollte, um sei-^chvrsam ^ ^ ^ verdächtige Personen aus der Stadt zu schaffen und die Stadt im
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Der Herzogv. Guise ver-laßt Frankr.11. geht nachZtalicn.
Die KöniginMutter ent-flieht nachDrüssel.
^chvrsam7 ^"'7.»uo wr vr-raor zu reyauen v«. »»»
^Königin ä>> erhalten. Er that, was ihm befohlen war, und nahm
nicht auf. Man hatte sie leicht aufhalten können, wenn man gewollt hatte:
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