auf sein Ansuchen 6ooo Mann französischer Hülfsvölker bewilliget, die aber erst rbzi^ .wlgenden Jahr unter Anführung Ludwigs von Champagne Grafen von la schwedischeneines protestantischen Herrn / nach Teutschland abgrenzen. Richelieu suchtesvnd ^tholischen Fürsten Teutschlandes von der Partey des Kaisers abzuziehn, be-^ den Kurfürsten von Bayern. Diesen wollte er bewegen, daß er sich mit dember^'E Schweden vereinigte, um die teutsche Freiheit wieder herzustellen. Da dies. Sehens war, so ließ er ihm einen Neutralitatsvertrag mit Gustav vorschlagen; und^/uch ^s nicht gelingen wollte, so beredete er ihn zu einem Vcrtheidigungsbündniß Am zoN-ay.
s acht Johre mit Frankreich, vermöge dessen der König sich anheischig machte, dieh '//ürde in der Person und dem Hause des Herzogs von Bayern zu erkennen und zuschaben, und ihm im Fall eines Angrifs mit yooo Mann zu Fuß und iooo zuod^ mit Geld beizustehn. Der Kurfürst hingegen versprach, dem König zoood^"ä>r Fiiß und l ooo zu Pferd zu schicken, um wider die Machte zu dienen, mirball" ^ankreich Krieg führen würde; oder dem König die zur Anwerbung und Unter-dieser Truppen nöthigen Geldsummen zu schicken. Dieses Bündniß wurde sehra>u Ü" Schalten, weil der Kurfürst besorgte, der Kaiser möchte es für eine Beleidigung'chu und weil es auch sein Ernst nicht war >).
. Im königlichen Kabinet und Staatsrath wurden unterdes die Untersuchungen Besetzung derfo^ Anhänger und Rathgeber der Königin Mutter lind des Herzogs von Ocleans, ^'s
duscht. andern ließ der König im Parlament eine Erklärung einschreiben, wo- Or-
striAbefohlenward, sie als Verbrecher der beleidigten Majestät und Stöhrer der öf-leans erledig-st 'chen Ruhe zu verfolgen. Die Domänenkammer zu Troyes gab verschiedene Schlüs- ten Grellen,tzm^burch hem König zrierkannt und mit der Krone vereinigt wurden, die Güter des Am r; Aug.der^n rn-rct (*), der Herzoge von Elboeuf, Bellegacde und Roannez,
29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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H^^rquis von la Vteuville und Gourdeac und des Präsidenten le Loigneux.sch stelle des lehren im Parlament wurde für erledigt erklärt, und die Starchalter-der ^ einige dieser Herren bekleidet, an andere vergeben. Die Statthalterschaftse» k; ^ kam von dem Herzog von Elboeuf an den Herzog von Chevreust, des-Hvf ""ahlin, gegen die Richelieu eine ganz besondere Neigung hegte, wieder an densstisSekommen war, um, wie er vorgab, die Königin wegen der Entfernung dcrGrä-N^ ^ ^argrs zu trösten, in der That aber, um sich mit der Königin wieder auszusöh-He^-Der Prinz'von Londe bekam die Statthalterschaft von Burgund, die mande Belleczarde genommen, und Geneterre die Unterstatthalterschaft vondery,?sgne, die la Vieuvüle besessen hatte. Die Wahl dieser neuen Statthalter,
^ Ansetzn des Kardinals nicht wenig, weil sie ihm dieses Glück zu dankenSuch d ^lch selbst ließ er die Statthalterschaft von Bretagne geben. Er brachte es „langtheg -./hm, daß die Herrschaft Richelieu zu einem Herzogthum und einer Pairie erho-Starch
Richelieudie
^ .. .. ^ ^ .. ^ Statthalter-
^de. „7^^ ^ nahm deswegen un Parlament als Herzog und Pair Sih lind Stim- schast v.Bre-
d>urde.
^ und man fieng an, ihn seitdem Rardinal» Herzog zu nennen. Zugleich erlangte tague n wird
^ ^ > auchH"'M »nd
^ Pair.
(*) -Heinrich ver Vierte hatte ihn mit demFräulein von Bucrl 1607 gezeugt; das Jahrdarauf ward er lcgitimirk.
^1. n ^ p- 559 h' l'- 6-
p ^4- tiilc. lle Riobelieu L 4 .
^l, ^ l'. 7 . L zi. x. 2 ;
^ Schlegel TH./S. 478 ». ff-