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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 25 r
gedrückt habe: allein, in Ansehung seiner Bestrafung waren sie verschiede- 16z 2^ Meinung. Dreizehn stimmten auf die Todesstrafe, und zehen auf die Landesver-le oder ewige Gefangenschaft, mit Verlust seiner Aemter und Güter. Beide Thei-mhrten ihre Gründe an; der letztem ihre waren so überwiegend, daß die-Unparteii-^en thuen beistimmten; denn sie glaubten, billige Richter seyen in so zweideutigen Fäl-funden, Gelindlgkeit der Strenge vorzuziehen: dennoch behielt die Strenge der,Rachbxgixrdx des Kardinals opfernden, Partey die Oberhand. Das Todesurtheil Am g May.vi^ über den Marschall von Manllac ausgesprochen; seine Freunde legten zwarob ^ ^ stehentliche Fürbitten für dessen Leben bey dem König und dem Kardinal ein:
beide blieben unerbittlich. Der Marschall wurde von Rüel auf das Rathhaus zu Am roMay.gebracht, wo man ihm sein Urtheil vorlaß. Vergebens betheuerte er dabey noch-en, b seine Unschuld und die Ungerechtigkeit des Urtheils. Man brachte ihn auf den
Greve, wo er zu dem Hauptmann der Schaarwache sagte: Versichern Sie
Daß rch als em treuer Diener von ihm sterbe, und daß ich ihnda ^kzerhung bitte, nicht nur wegen des wurktichen Mißvergnügens,ich »hm meinem L.ebey vielleicht mag verursacht haben, sondern auchd/Hen aller Beleidigungen, die er von mir erlitten zu haben glaubt, durch^ergehungen die meme Feinde mir aufgebürdet haben. Man sahe seine^Häuptling theils mitleidig theils mit Unwillen über den Kardinal an, weil ihn die^sten ^ ein Opfer betrachteten, das nicht der Strenge der Gesetze, sondern dem Hast? ^sten Ministers gebracht würde. Manllac's Bruder, der Siegelbewahrer, Der Sie?erlebte dessen Tod nicht lange; denn er starb einige Monate hernach zu Chateaudün §). *
Lam dem Tage der Hinrichtung des Marschalls von Marillac reißte König ^bt.' " ^^es! ", die Picardie, um ein heimliches Verständniß des Herrn von Valence, DerA»schlag,
daß ^Habers zu Calais, mit den Spaniern zu vernichten; denn man hatte erfahren, Calais denlea ^ im Begrif stehe, ihnen den Platz für hunderttausend Thaler in die Hände zu spie- Spaniern i ndel- Kerstinen Sekretär nach Arras geschickt habe, um diesen schändlichen-zu schlressen, harte man durch den Präsidenten le Coigueux erfahren, der mit dem vereitelt,fern Drleans zerfallen war und bey Hof wieder in Gnade zu kommen suchte,
^'^ch aufgefangene Briefe des Herrn von pü^laurens, und durch einige Evel-^ ^von der Partey des Herzogs von Orleaus, die Richelieu gewonnen hatte. Derleae,^' ^r zwischen der stönigin Mutter und den Spaniern wegen der in Calais zussck Besatzung entstand, war Ursache, daß die Ausführung dieses Vorhabens auf-Ne ^,^ warv, und gab dem König und dem Kardinal Zeit, dasselbe zu vereiteln. Je-de,Eine französische, diese eine spanische Besatzung haben. Der König machtebcr EU, Ende, indem er den Herrn von Samt - Lhaumom zum Befehlsha-
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len ^ulais ernennte, eine stärkere Besatzung dahin legte, und dem Herrn von Vü-EE auf eines seiner Landgüter zu gehn befahl. Ob man gleich den Beweis seiner
Ji 2 Untreue
äe U. le ^laresebal äs Narll-(y)',/ullruit xar L1. ie 6aräe äe8 Lsanx äs's wauneuf, äans ls lournal Rr'c6e/,>»
Mi- Z71. Relation verkable äe cepaffe im kroceg äa Naresebal äsibiä. 1°. 2. p. 7.7Ü. tbllmvrrer <ke
p. zs sgg. äs p. 608 lgg-
D 2. I>. is. p. 2Z8- Vergl.
1'. 7. I,. ;r. p. I8Z-2IZ. /e L/rrc l. c. DL. l,. 4. p zz sgq. Griffet Th. iz. S. iz;u. ff. 162,18,. Schlegel Tl). 8. Seit. 492,;or.