Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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sein

29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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e,n G/Horsam völlig entzogen und erklärt, daß sie ihn nicht mehr für ihren Okerherrn3n solchen mißlichen Umstanden befand sich der Kurfürst Philipp Lhri-ph, als Esflüt Trrippen an Teutschlands Gränzen rücken ließ.

Zu eben der Zeit kam der Herzog von Grleans mit zweitausend Mann in Lo

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Die Franzo-sen greifenden Herz»., v.Lothr. wiederan, und nö-thigen ihn zudem Vertragvon Liverdün.

an. Unterwegs stieß er auf eine Kompagnie Kürassier, die Effrat nach Teutsch-^ ^ Dickte; er ließ sie angreifen und niederhauen. Diese auf lothringischen Grund undNaff" trübte Feindseligkeit brachte den Marschall von Effrat zu dem Entschluß, seinebi ndss? wider den Herzog von Lsrhrrngen, der sich durch den Vertrag von Vic ver-. "ch gemacht hatte, den Durchzug der französischen Truppen zu befördern, zu wen-sm ^ ohne erst die Befehle des Hofs zu erwarten. Er rückte vor die Stadt Pont akoni die ihm dre Thore öfnete. Er kannte die Gesinnungen des Kardinals so voll-^ daß er keine Mißbilligung seines Unternehmens befürchtete. Sein Verhaltenda s ^ der That den Absichten des Kardinals so gemäß, daß er eben zu der Zeit,lhin Truppen in die Stadt einzogen, zwep königliche Schreiben empfieng, worinn ^

Besetzung derselben befohlen ward. Der über einen so unvermutheten Angrif^ ^^rzog suchte sich bey dem Marschall wegen der Ankunft des Herzogs von Or-in seinem lande zu rechtfertigen, indem er sagte, er wäre ohne sein Wissen undal-. u gekommen; der Herzog habe durch diese übereilte Handlung nichts anders gesucht,

M mir dem französischen Hof zu entzweien; er würde aber den Vertrag von Vic^"dhaft h^ten und erböte sich, dem König zum Unterpfand seiner Treue, die Städteund Clermont einzuräumen., wofern er ihn nur durch eine gewisse Summebricht ^dlos dafür halten wollte. Effiat antwortete, er wolle dies »räch Hof

. Sobald der König von der Ankunft des Herzogs von Drleans in Lothringenex m erhalten hatte, beschloß er, selbst dahin zu ziehen. Am i8ten Zunius kamger j/Sainre-Menehould an, rückte bis Vaubccourt fort, ließ zween Haufen Lothrin-derst ow Flucht schlagen und die Städte Bar und Samt - Michel, die sich ohne Wi-zy ergaben, besetzen. Nunmehr zog er gegen Nanci: aber zwo Meilen davon, Am 2 z Zun.

^dün, traf er den Herrn von Lonrriffon an, der im Namen des Herzogs vonte, alle Genugthuung anbot. Als der König dennoch feinen Marsch fortsetz-

ten aA" neue Abgeordnete mit Vorschlägen zum Vergleich, der dann auch zu Liver-trstäki ^^n wurde. Dadurch wurden die fünf ersten Artikel des Vertrags zu Vic Am -6 Iim.tztm - ^ dem König die Stadt und das Schloß Clermont en Argonne, wie auch^ "nd Jannets zur Versicherung folgender Versprechen eingeräumt: jederzeit dem^"ialifk; französischen Staats ergeben zu bleiben, seine Macht in jedem Krieg mit der8m b ^ zu verbinden, und in Jahresfrist den Eid der Treue und der Lehnspflicht we-setzte ^ Herzogchums Bar zu leisten. Dieses neue von Lothringen abgerissene Stück. ^eter? , nig in Stand, nach Verdün zu kommen, ohne das lothringische Gebiet zulich h , ^er die Maas zu gehn und in das luxemburgische einzudringen; war ihm folg«v den gegenwärtigen Umständen sehr angenehm r).

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^ 1 °- r. I, 16. p. zr/ Iqg. är> 51 '. 7. n. 474 5 g<;. Vergk. s«- »/o-- 1 . 7.

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