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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
1632 hungen Alphsnstus von Elbene, Bischofs von Aldi, dessen Bruder und Mdem Herzog nach Brüssel gegangen waren, aus seine Seite gebracht. Diese ganz- aus Florenz ^von Orleans Familie hieng der Äömgili Mutter eifrlg an, und der Bruder des Bischofs ENachrichten te die Kompagnie leichter Reuter des Herzogs. Mommorencl war seit einigervon der Pro- nicht wenig mißvergnügt über die schlechte Belohnung seiner Dienste. Er war nach !vinz Langue-Krankheit des Königs im Zahr i bzo wegen besonderer Angelegenheiten von Lyond»k. Languedok gegangen. Die Bewohner dieser Provinz äusserten gegen ihn grosse Becstsi
niß über die Aushebung ihrer Landtage und über den Verlust ihrer Vorrechte. Demzog giengen ihre Klagen um so mehr zu Herzen, da er überlegte, daß er selbst mit ,daran wäre, indem er dem Kardinal zur Ausführung seines Entwurfs, die Standeskangne.dok aufzuheben, und in jeder Diöces zur Einrichtung und Erhebung der Ste>^Personen anzustellen, die man Elüs nennet, beförderlich gewesen. Für ihn selbst ,ren ohngefahr 100,000 Livres verlohren gegangen, die ihm die Stande jährlich VEten, wenn sie das von der Provinz dem König bewilligte Don gratuit anordneten. ^groß auch die Einkünfte des Herzogs waren, so fiel doch der jährliche Verlust einerchen Summe ihm, der viel Aufwand machte, beschwerlich. Er suchte die Klagen °languedoker zu stillen, und versprach, sein ganzes Ansetzn zur Wiederherstellung^.Stande anzuwenden. Er schmeichelte sich umssv mehr mit einem guten Erfolg, da ^chelieu, gedrängt von einer furchtbaren Paytey, dewPeistand eines so mächtigennicht wohl entbehren konnte. Gleich nach der Rückkehr von Lyon ließ der Kardinal E-,nach Hof einladen, weil ihm seine Gegenwart und die während der Krankheit des^nigs so großmüthig versprochene Freundschaft nothwendig wäre. Maria Felicia § 5 ,(Drsmi, Gemahlin des Herzogs, eine nahe Verwandtin der Königin Mutter, vonren väterlichen Tante Isabelle von Medici, die mit Paul Jordan von Drstst,Herzog von Bracciano, dem Großvater der Herzogin von Monrmorenci verMssi.gewesen, diese Herzogin sage ich, war einer Königin, der sie so nah' angehörte, eistergeben, und reihte zu Lyon ihren Gemahl, sich lieber für Marie von Medici zu ^klären, als einen dem ganzen königlichen Hause verhaßten Minister zu unterstützen'.^lein, die Herzogin vermochte nichts über das Gemüth ihres Gemahls, den das ^ten des Königs, den Kardinal in Schuh zu nehmen, über alle andere Betrachtest^wegsehre. Als der Herzog den gedachten Brief empfangen hatte, zeigte er ihn ssst^Gemahlin und einigen Vertrauten, die ihm dann riechen, nicht zu eilen und sichReise nach Paris unter allerhand Vorwänden so lang aufzuhalten, bis man sähe,der Kampf zwischen der Königin Mutter und dem Kardinal ausfallen würde. Bsstfolgung dieses Raths langte der Herzog gerade zu der Zeit in Paris an, da dieMutter die Oberhand hatte. Richelieu , der nicht leicht zu hintergehen war,die Ursache der Verzögerung, und empfieng die Entschuldigungen des Herzogs kalts'"^Doch hielt sich der Herzog an dem Tage der betrogenen Hofnung parteilos; er folgte ° jsKönig nach Versailles. Richelieu, dem dies gefallen, stellte sich nun. nicht «E <,>zurückhaltend; er versprach sogar, dem Herzog bald Merkmale seiner Erkenntlich^ ^geben. Man bot ihm den Marschallsstab von Frankreich an: er bezeugte sichbey sehr gleichgültig, und gab zu verstehn, daß er die Würde eines Konnctabels vs,^.ge, die sein Vater und Großvater so rühmlich bekleidet hätten. Allein, die Mackvon Frankreich liessen ihm durch Lckjsömplerre sagen, daß der Stand eines