reck
sei»
.in<c
s?
!tck ->ach-
sch-
,i>»
sdik'
jF'
,B
per-
a»!
ihel'
ge»'
Se»
ei»'
K<-
F
ve^
M-
ti»"
B'
be»-
ib-;
d»ßi»c» ^zE
Zb'
>«r-
ihr»
l^
eli»
pi^
ge»
>»k-
29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 259
habe selbst, aus Furcht vor der Gefahr, das leben zu verkehren, den Herzog da-- benachrichtiget. Wie dem auch sey, alle Edelleute liefen sogleich zum Dienst desh^bey, und einige riechen ihm, sich des Marquis des Fostez und Hemeri,Zitadelle, wo nur eine schwache Besatzung lag, zu bemächtigen: allein Mont-ag - "och ungewiß über seine Vereinigung mit dem Herzog von (Drleans, wollte"rcht übereilen, und verließ blos Montpellier mit einer starkem Begleitung.
H . Bey seiner Rückkunft zu Pezenas drungen die Vertrauten des Herzogs und diede,?ss^ ^0" Eibene noch starker in ihn, und brachten ihn endlich zu dem Entschluß,^rzog von Grleans in languedok aufzunehmen: aber unter der Bedingung, daß- oher, als zu Ende des Augusts von Brüssel abreisen sollte, indem erst um diesebeiv'lr^ Stände auseinander giengen, und man sich- alsdann der von ihnen dem Könighe bten Summen bemächtigen und sie zum Dienst des Herzogs von Grleans an-theil " konnte. Einige Geschichtschreiber versichern, seine Gemahlin habe den stärksten An-ihr kr" ber Bewüriung dieses Entschllisses gehabt: andere entschuldigen sie und behaupten,be ^^"hi h"b» die ganze (Dache geheim vor ihr gehalten: wieder andere sagen, sie ha-ter^ orst später, da sie die gefährlichen Folgen dieses Unternehmens eingesehn, zu ih-^chtfertigung vorgegeben. Genug, der Bischof von Alb» war sehr vergnügt über«"Entschluß des Herzogs, und suchte nunmehr die Abgeordneten der languedokischenH tande zu gewinnen. Ein grosser Theil des Adels und der Bischöffe erbot sich freiwil-.bj' die Absichten des Herzogs zu unterstützen, theils aus einem im Grunde lobenswür»Sen?' Eifer, die Privilegien der Provinz zu erhalten, theils wegen ihrer Ergebenheit ge-^?*e Person des Statthalters. Der Erzbischof von Narbonne, als Präsident derKr?f^ hegte auch Achtung lind Ehrfurcht gegen ihn: aber er widersetzte sich aus allenEesj Eem dem, was auf eine Empörung abzielen konnte. Richelieu, der dessena^ ^ung kannte, sschrieb ihm, er möchte doch den Herzog von Msntmorenci aufhäna ^se von den gefährlichen Rathschlägen des Bischofs von Aldi und anderer An-Der Königin Mutter und des Herzogs vonOrleans abwendig zu machen suchen,sich Bischof that dies Mich: allein, Monrmorenci blieb unbeweglich, lind stelltedvk als wenn er noch nicht ganz entschlossen wäre, den Herzog Gasts in langue-standb c Ehmen. Er schickte so gar Briefe an den Hof, in denen er dem König diezogg Treue versicherte. Richelieu, der dies nicht mit den Ränken des Her-
buch./^ Ständen von languedok reimen konnte, schickte neue Befehle an den Erz-
te,, lAAcbsnne, an Hemerr und LNiron, an Verderonne, denZntendan-^sscb r ^iaz, und an alle, die dem Hof ergeben blieben, sich den Kunstgriffen desöerssk ^ bon Aldi und den Entwürfen des Herzogs von Montmsrenci tapfer zu wi-bind weil damals die königlichen Truppen mit Bändigung des Herzogs vonlich und mit Vertheidigung des Kurfürsten von Trier beschäftigt wackn, folg-
^Nntp ! / "r. ^uer entfernter« Gegend des Königreichs gebraucht werden
"Ey ^ >oh(ute Rrchelieu den Herrn von Ssudheilles abermals.ab, um noch ei-gnet ^on letzten Versuch bey dem sich zu Baniols aufhaltenden Monrmo-
zu wagen.
lchvn ei .Soudheilles erschrack bey seiner Ankunft, als er sahe, daß sich der Herzoghssua l? angelassen hatte, als man bey Hof glaubte; er zog gegen dessen Rathgeberv >vö, drohte dem Bischof von Aldi mit Stockschlägen, wenn er fortfahren würde,
Kk r den
r6zr