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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte»
Aur -z Nov.
. r ^32 mskettei, Und schrieb an den König, er habe vernommen, daß dies wider die ihm §Am 12 Nop. gebene Versicherung der Begnadigung geschehen sey; er sehe sich demnach gezwuE' ^das Reich zu verlassen, weil er nicht mehr mit Ehre und Sicherheit darum bleiben ke>>!te, nachdem man ihm das Versprochene nicht genau gehalten hatte (*). o
Gasts begab sich wieder nach Brüssel, wo er von der Infantil! Ijabesterenvoll aufgenommen wurde. Die Königin Mutter, die mißvergnügt über ihndaß er ihr Interesse bey dem Vertrag zu Beziers vernachlässigt hatte, war am voN 5Tage nach Mecheln gerecht. Gasts kam dahin, um sich bey ihr zu enrschulvigen,sie zur Rückkehr nach,Brüssel zu bewegen, aber vergebens. P. Lhantclorrbe, ^Günstling, stand in Uneinigkeit mit prchlanrens, und Mutter und Sahn nab"^Antheil an den Zänkereien derer, von denen sie regiert wurden. Sobald sich derLog in Brüssel eingerichtet, hatte, schickte er Unterhändler nach Wien, Madrid unddon, um Beistand an Geld und Volk zu erlangen,, bannt er zum zweitenmal mitArmee dem Kardinal Trotz bieten könnte. Allein, König Rarl Sec Erste hatteGeld; Philipp der Vierte muste die Niederlande gegen den Prinzen vonvertheidigen, und Kaiser Ferdinand der Zweete hatte genug mit den Schweren hthun, die auch nach dem Tode ihres heldenmüthigen Königs wüthig-genug blieben, ^sen Entwürfe weiter zu verfolget! «). .
- § Die erste Folge der Rückkunft des Kardinals an den Hof war die Ungnade ck
Chateauneuf Siegelbewahrers von Lhateanneuf. Der König ließ ihm die Siegel nebst allen r,die nen Papieren abfordern, und ihn anf das Schloß bey Angouleme bringen, wo er ^
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Siegel und ^ Anfang des Jahrs 164z zubringen muste.
Geguier, Präsident des ParlaMsi^I
winmt^sie.^ ä" Paris, wurde dessen Nachfolger init eben den Vorrechten, die seine beiden Vot^.
ger genossen hatten. Die Beweggründe zu dieser Veränderung wurden sehr geheim ^ >haken: man erfuhr aber nachher, daß Lhateauneüf mit dem Ritter von )ar^
dem Hause Rocbechsuark, seinem vertrauten Freund, und der Herzogin von
Schicksal der vrcuse eine Partey gemacht habe, um den Kardinal zu stürzen , und daß sie ein
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Herzogin voir mes Verständniß mit dem englischen Hof unterhielten, wo die Herzogin VON LheVtchChevreufe u. ^ diele Bekannte hatte. Diese wurde deswegen nach Touraine verwiesen, von da ^^ax§ b""^nach Spanien, und hierartf nsch England flöhe, und Iars in die Bastille gesetzt, ch' m»< pilr bi»ii sps,' bostandelto. bioratik nach Drniws brachsa. ibn
Richelieu ver-
malt ihn eilf Monate lang sehr hart behandelte, hierauf nach Troyes brachte, ihnKopfs verlustig erklärte, ihn aber nur die Todesangst ausstehn ließ. Seine blusigflößte ihm bey der strengsten Mißhandlung seltenen Muth ein, wie Madame vonCeville in ihren Memoiren sehr unterhaltend erzählt. ^
Der Kardinal ließ arrch strenge Unterstrchungen gegen alle Anhänger des^^.
folget die An- Logs von Orleans aitstellen. Die Bischöffe von Languedok, die durch päpstliche
Hänger gerichtet wurden, erfuhren noch das erträglichste Schicksal; einige Esch,
oÄans abgesetzt, andere losgesprochen. Mit den weltlichen Personen verfuhr man
(*) Dieses Vorgeben, wodurch sich zugleich "" "
der Herzog von Golcanu vor den Verwandtendes Herzogs von MonriNm-enci und vor allen,die ihm Vorwürfe darüber .machen konnten, baß,r dieftn bey dem Vertrag zu Beziers schändlichverlassen habe, zu rechtfertigen suchte, ist nich-tig , wie Griffet HTH. rz.. S. r37 - 242) gegen
le Vastor und andere vollkommen ükrtssbewiesen hat. , . L
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