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29- Buch. Ludwig der Dreizehnte.
r 6z 3 jivres in zwo Fristen zu bezahlen- Zugleich aber ward ausgemacht, daß die Uebung dckkatholischen Religion an den Orten, wo sie eingeführt wäre, unverletzt erhalten werden. sollte. Feuqmeres gieng hierauf nach Dresden, um den Kurfürsten von Suchst"
zur Theilnehmung an dem heilbronner Bund zu bewegen, konnte aber bey ahm, da ckkaiserlich gesinnt war, nichts ausrichten. Zu Berlin war er glücklicher V).
Herz. Karl Herzog Karl von Lothringen war durch das vorherige Verfahren des stach
v. Lothringen zösischen Hofs in Ansehung seiner so erbittert, daß er seine Verbindungen mit demmacht durch ^ Oestreich immer fester knüpfte, und in seinem Hasse gegen Frankreich so weit gienglDekragen"sein daß er, mit Hintansetzung aller Klugheit, die Vertrage von Vic und Liverdün offenbarLand u. seine verletzte. Zwar überließ er, dem letzten zu Folge, den grösten Theil seiner TruppsFamilie um dem König von Frankreich zu der in Trier stehenden Armee: aber unter der Handglücklich. s^hl er seinen Officieren, seinen Soldaten das Ueberlaufen zu der kaiserlichen Armeegestatten. Die List siel bald in die Augen; denn die unter dem verstorbenen Marsch^Efstar stehenden lothringischen Truppen verliefen sich bald, und verstärkten die kaistt'liche Armee. Man warb auch mit des Herzogs Genehmigung Soldaten in Lothringt"zu des Kaisers Dienst; und überhaupt ließ er keine Gelegenheit, die Franzosen unbSchweden zu kranken, vorbeigehn. Er hatte auch die Lehnspflicht wegen des HerZ^thums Bar noch nicht geleistet. Die heimliche Heurath seiner Schwester mit demzog von Orleans diente zu einer neuen Beschwerde. Der Kardinal riech dem Kön^mit einer Armee nach Lothringen zu gehn, und den Herzog ausser Stand zu setzen, ve"Feinden Frankreichs Hülfe zu leisten. Ehe es zu Thätlichkeiten kam, wurde dervon Güron an den Herzog geschickt , welcher Nanci befestigte, und sich nirgend findstließ, so daß GürSn unverrichteter Sachen nach Metz zurückkehren muste. WesETage hernach ließ ihm der Herzog melden, daß er ihm zu Lüneville Gehör geben tvolst'Güronkam, und verlangte, daß er dem König wegen Bar die Lehnspflicht nicht w"für sich, sondern auch für seine Gemahlin Nikolaq, Tochter des letzten Herzogs vo"Lothringen, leisten sollte; wobey man zum Grund setzte, daß er nur wegen derte seiner Gemahlin Herzog von Lothringen wäre. Der Herzog behauptete, daß dass^lische Gesetz in Lothringen eben so gut, als in Frankreich, gelte, daß folglich steine ^mahlin wegen ihres Geschlechts kein Recht auf Lothringen habe. Zugleich bot ihmron die Vermittelung des Königs an, um sein Land vor den Einfällen der Schweden >Sicherheit zu setzen, wenn er der Partey des Kaisers entsagen, und die Städte Zab^und Hagenau, die ihm der Kaiser abgetreten hatte, den Franzosen übergeben wollt 'Am zv. Aul. Als der Herzog keine befriedigende Erklärung ertheilte, so muste das Pariser ParlaNweinen Ausspruch ergehn lassen, vermöge dessen das Herzogthum Bar eingezogen undder Krone vereinigt werden sollte, weil der Herzog die Lehnspflicht, die er so wohl,'"sich, als für seine Gemahlin, zu leisten schuldig wäre, nicht geleistet hätte.Ausspruch wurde in dem Herzogthum und in der Stadt Bar bekannt gemacht, lind
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(Ist für die teutsche Geschichte, besonders