29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. rZi
bereit wäre: allein, Richelieu der sich, wie man sagt, mit der Hofnung,
fray als Herzogin von Lothringen, und die Prinzessin Rlaudia mit einem
d^a .pichen Prinzen vermahlt zu sehn, geschmeichelt hatte, und zugleich überzeugt war,§übren r-E"ch, ohne Lochringen im Besitz zu haben, mit Oestreich nicht glücklich Kriegge^- ..^"Ute, ihm antworten, daß der König um seiner eigenen Sicherheit willence, ^ ^ sey, sich seiner noch übrigen Lander zu bemächtigen. Der Marschall la För-den lchon die Städte Zabern und Hagenau eingenommen hatte, eroberte alles bis" luvten August dieses Jahrs.
^tl-ei>-k noch war den Franzosen von dem neuen Herzog Franz folgender
n,..» ^ gespieN worden. Er genoß zu Nanci nur einen Schatten von Xrcibeit. und
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hkr^'eÄ^ Augenblicke erwarten, daß man die Prinzessinnen nach Frankreich führte. Da-^lpril ^ ^ ^ ihnen auf die Flucht zu begeben. Er wählte den ersten Tag des
e>er„ Monats dazu, an dem man in Lothringen und Frankreich, so wie in andern Lau-alh ^ ^^ander durch allerhand Scherze und Vorspiegelungen aufzuziehn sticht, da man^s, was erzählt wird, mißtratlisch und ungläubig ist. Um die französischengewisser zu hintergehen, begab sich die Gemahlin des Herzogs am z >stensie p ^ "ey angegangener Nacht, als Page gekleidet, mit einer Fackel in der Hand, dieHerrn von Beaulieu, einem Edelmann des Herzogs und Führer des gan-Nehmens, Hertrug, aus dem Pallast in das Haus des Herrn von Lornet,it, .^»imerjunkers des Herzogs; und er selbst kam dahin in Gestalt eines Packträgersgie^'"mpten Kleidern. Mit dem Andruck) des Tags, gleich beim Ausschluß der Thore Am i. April.
Herzogin in Gestalt einer armen Bäuerin, mit einem Korb voll Mist auf dem
Stadt hinaus, und ihr Gemahl, als Bauer verkleidet, leistete ihr Ge-> 2u diesem Auszug giengen sie fast eine halbe Meile weit fort, mit unsäglichen(H^en für die Prinzessin, die nie einen so weiten Weg zu Fuß und durch unwirth-Hxq^silde, gemacht harre. Sie kamen doch glücklich an den bestimmten Ort, wo^hvr, " ""t Pferden ihrer wartete und sie nach Besan?on brachte. Gleich vor demYph. zwar das verkleidete Paar von einer Bäuerin, die vom Lande kam, erkanntunter dem Thor verrathen worden: aber, der wachthabende Officier ver-p e ^°^aren und glaubte, die Bäuerin habe ihn in den April schicken wollen,tzpch^sann er sich nach einiger Zeit, und ließ es dem Kommandanten, Grafen von8a,i. ^ , melden, der aber gleichfalls muthmaßte, es sey Scherz: dennoch befahl er^stbe dem Officier, der den Herzog lind die Herzogin beobachten muste, nach-te, ob sie in ihrem Zimmer wären. Dieser klopfte gleich an die. Thür, und frag-Zieger Hoheiten noch nicht aufgestanden waren. Ein dazu abgerichteter Kammer-sil i.!M und giebt zu versteh», daß sie noch schliefen, und bittet, keinen Lärmen
Aus Höflichkeit wartet der Officier noch einige Zeitaber der Graf vondem alle Augenblicke neuer Verdacht zu Kopfe stieg, geht endlich selbst hin,öasich, "Vorhänge, und findet ein leeres Bett. Die Diener des Herzogs sollten nun^hilr i, m.m warf sie in Gefängnisse, begegnete ihnen übel, und wollte wissen,he, d^e Herrsch aft wäre. Dies konnten sie aber nicht wissen, und alle andere Mü-Man sich m dies. r Sache gab, war eben so ftuchrlos.treffe Oerzog rurd die Herzogin glaubten, den Herzog Rarl in Besanyon anzu-All» v sich aber zu der kaiserlichen Armee in Teucschland begeben. Sie rechtenN.H. 2 ^.'LY. Lin also