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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
^ EM hören; vielmehr hatte er sie in Gegenwart des Erzbischofs von MechelnWaffen, damit sie für keine heimliche Ehe möchte gehalten werden, und die Uni-ge ^ ^ !öwen harte sie für eine nach den bürgerlichen und kanonischen Rechten gülti-^^U'arh erkannt. Als Richelieu dennoch auf seiner Forderung bestand, so brachw alle Unterhandlungen ab, und verband sich naher mit Spanien. Er schloß zuke E ,dem Marquis von Äyronu, der nach dem Absterben (*) derJnfantin Rla-^ a^muelle Eugenie, die Regierung der Niederlande führte, einen neuen Vertrag, Amir May.Nien"^ ^ versprach, sich in drirrhalb Jahren ohne Einwilligung des Königs von Sparchu seinem Bruder nicht zu vergleichen, den Vergleich, der etwan unter solcherbxj^Egung geschlossen würde, wieder zu brechen, wenn er es verlangen würde, undreift! ^"söruch eines Kriegs wahrend desselben bis zum Friedensschluß dem Hause Oest-treu zu bleiben. Unter diesen Bedingungen versprach ihm König Philipp derkUe 12000 Mann zu Fuß und 3000 zu Pferd zu überlassen und zu unterhalten c).
, . Das spanische Schis, das die Bestätigung dieses Vertrags in die NiederlandeA sollte, wurde von einem französischen genommen, und die Urkunde fiel dem
vier in die Hände. Er sah daraus, wie nöthig es sey, den Prinzen von den Spa-öi» entfernen. Inzwischen ließ er doch das rechtliche Verfahren wider die Vermahlk°j g im Parlament fortseien; und dieses erklärte durch einen Ausspruch, daß sie anfgültige Art geschloffen worden, und daß der Herzog Rarl von Lothringen, ein,lpsiichteter Vasall der Krone, sich durch die Verführung und Pflichtverletzliche Hand-lej^ ^ie er wider den König, seinen Oberherrn, begangen, des Verbrechens der be-^lgten Majestät, der Untreue lind Empörung schuldig gemacht habe. Dabey wardiu a öaß rr einen von dem König zu bestimmenden Ort kommen sollte, und ihm, daß er durch Verratherey und Verschwörung die Vollziehung dieser Heurathch "N, und, daß er hierdurch nicht nur wider seine eidliche Versprechen, nie derglei-^ Einwilligung des Königs und mit Hintansetzung der Lehentreue zu unternch-^ / sondern auch wider die Gesetze Frankreichs, wider die Verordnungen der Köm-h/.ch'lder die Ehre der Krone und wider die Sicherheit des Staats gehandelt habe;
sr denn zu bereuen und den König demüthigst um Verzeihung zu bitten hatte,tiaru, ^ Abbitte vor dem königlichen Thron sollte auch der von Frankreich noch söge-se»n kardinal von Lorhrmgen und die Prinzessin von Pfalzburg gegenwärtigpflick Nun konnte man freilich nicht hoffen, daß sich der Herzog jemals einer so schiin-bem^ ^rimonie unterwerfen würde; daher wurden durch eben diesen Ausspruch diedie,-'" '^üder mir ihrer Schwester auf ewig aus Frankreich verbannt, alle Lehngüter,
^ Krone hatten, mit den königlichen Domänen vereinigt, und ihre andern,ge> ^ ^ttiegliche als unbewegliche Güter im Königreich, zum Vortheil des Königs ein-
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In Absicht auf ihre Güter ausser Frankreich wurde beschlossen, daß man den
aber > "^kn sollte, sich derselben durch Gewalt der Waffen zu bemächtigen. Damit^Nt/^ Zudenkender wegen einer solchen Pflichtvergessenen That, Verführung undPgr?" ^Zangenen Justitz auch für die Nachkommen erhalten würde, so befahl das, daß der Ausspruch auf eine krrpferne oder marmorne Tafel sollte eingcgrarwerden, die man an eine in Bar öffentlich zu errichtende Pyramide aufhängen müsse.
Nur Dieser
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