29. Buch. Ludwig der Dttlzshtikr.
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"?ch^n Rüstungen und bemühten sich, Bundsgenossen zu erlangen, Und die r6z§^.^onscheri abspenstig zu machen, oder sie doch znr Parteilosigkeic zu bewegen. Dercoltt mich erfahrne Feldherren, den Herzog von Lothringen, Gailas, prc-^>nd Johann von Werth, welche häufige Vortheile über die Schweden
Hr,.. ^ Bundsgenossen erfochten, und ihnen erst neulich Speyer genommen hatten.
An ^ von Lorhrrngen stand mir einer Armee im Elsaß, und wollte Lothrin-dies ^Franzosen entreißen. Allein, der Herzog von Rohan bekam Befehl, ihn an Schicksal dcSteick vorhaben zu hindern. Dieser Herr hatte sich seit seiner Verbannung auö Frank-Herzogs vonHell s" Venedig theils in Graubünden aufgehalten, rmd an beiden Orten die Vor- beharr.
^ ^ seines Vaterlandes besorgt. Richelieu, der dessen Rcchcschaffenheit, Verdien-der'd ^ Ehrung kannte, glaubte, man dürfe einen Mann von solchen Eigenschaften,
Anf ^ Staate nützliche Diellste leisten könnte, nicht lange in der Verbannung lassen.
trrig man ihm auf, die Graubündner in gutem Vernehmen mit Frankreich zu>l„x Ehe man noch entschlossen war, Spanien offenbar zu bekriegen, muste erdex Posten in Graubünden befestigen, und er durfte den Titel eines Generals
Ntz^^ubündner Truppen annehmen. Zm Jahr lüz i ernennte ihn der König zu sei-"chhfferordentlichen Gesandten bey den Kantonen. Nach vielen fruchtlosen Unter-fj ?"wgen ward der Herzog von Rohan im Jahr 1635 nach Hof berufen, und cr->vav ^ Anführung einer Armee von i zvoo Mann im Elsaß, davon ein Theil bestimmtg>,c/ das Veltlin wegzunehmen. Vorher aber sollte er den Herzog von Lothringenci^^n, der mit booo Mann über den Rhein gegangen war. Rohan nöthigte ihn!j^ "" Februar zur Rückkehr über diesen Fluß. Als aber der Herzog von den Kaiser-es "e"en Beistands erlangt hatte, nahm er seinen verlassenen Posten diesseits des
te ß'"" Wwder ein. Er überfiel zu Nacht einen Haufen französische Reuter, zerstreue-nahm ihre Anführer, den Marquis von Asftrac und den Herrn von St. An-»ij^^^NtbrünLefangen. Rohan, der eine halbe MAle davon stand, eilt aberdjx h - ßdolk herbey, sammlet die Flüchtlinge, bringt die Feinde in Unordnung, befreietq„, Anführer, treibt den Herzog Rarst wieder über den Rhein, und hindert ihnältern Eindringen im Elsaß.
Akh . Zu gleicher Zeit standen die Marschalle la Force und Breze' noch mit ihrer Anordnung8egM Tenrschland. Sie beschlossm, Speyer zu belagern, und eroberten in vier Ta-Hi^^u Stadt, im Angesicht der kaiserlichen unter Gallas lind Johann von werrh.und einige geringere Vortheile machten dem Kardinal noch Mehr Muth, so daßss"hr, Schätze zur Führung eines der grössten Kriege aufzuhäufen, und die Fi-chelz "l^er Büllron und Loukhllllcr unterstützten ihn hierinn eifrigst. Nach Ri-^ie Entwurf sollte der Krieg am lebhaftesten in den Niederlanden geführt werden.
Marsch^ ^stimmten Truppen sollte sein Schwager, der Marschall von Brezef und derEhartllon , rrnd die Armee im Elsaß und Lothringen der Marschall vonk anführen. Allsserdcm sollten noch zwo Armeen in Teutschland stehn, wovon^000 Mann zu Friß und 6ooo zlr Pferd stark, unter dem Kardinal von la
dem Marquis von Feuqrrreres,Der Herzog von
Ay ur die Pfalz eindringen, und die andere unter demMarqui
Bernhard von Sachsen - Weimar verstärken sollte. —. ^ ^ ^ - -" ftllte in Italien von der Seite des Velrlins mit r2Ooo Mann zu Fuß undAli " Merd Krieg führen; und eine andere für Italien bestimmte Armee Von i vooer
"S-W.H.ZS.TH. N.H.-I.TH. O- M«v>