Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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Die SpanierrrvbernTrier,nehmen denKurf. gefan-gen, und ge-hen dadurchdem KardinalRichelieu denscheinbarstenVerwandzum offenba-ren Krieg mitihnen.

Am 26 März

29» 29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

Mann zu Fuß und 2020 zu Pferd vertraute man dem Marschall von Crequi an.Marschall von Vitki und dem Herzog von Halwem trug man die Beschämung ^Gränzen von Provence und Languedok auf; und der Erzbischof Gourdrs von !deaux, Rrchclieu's Freund, der viel vom Seewesen versteh« wollte, bekam die ^ 'führung einer Flotte. s

Die Kriegsankündigung wäre vielleicht noch eine Zeit lang aufgeschoben ^den, wenn nicht die Spanier durch ihre Unternehmung auf Trier den FranzosenVorwand zum Krieg gegeben hätten. Ein lütticher Officier, mit Namen LerfoNlne, erbot sich gegen den Grafen Christoph von Ostfrreßland oder von Ew^Befehlshaber zu Luxemburg, sich der Stadt Trier zu bemächtigen. Er wüste, dap/-Festungswerke schlecht beschaffen, daß die französische Besatzung nicht zahlreich, und ^der Kommandant nach Koblenz gegangen war. Der Graf von (Dstfrreßland biU,den Entwurf, und begab sich selbst mit > 200 Mann zu Fuß und zu Pferd in dervor Trier, und ließ die äusserste Kranpforte mit Petarden aufsprengen. Diesen wehrten sich in der That lebhaft, und die Spanier und Wallonen würden das ss^nehmen aufgegeben haben, wenn nicht der Obrist LNaillard mit den Teutschengehalten und die Franzosen endlich in Unordnung gebracht hätte. Der Kurfürst, ^wegen heftiger Gichtschmerzen nicht hatte entfliehen können, wurde gefangen genoM'hjund nach Brüffel, von da aber nach dem Schloß Tcuves gebracht. Der kurfürs"^Pallast, die französischen Quartiere, und dabey manche Bürgerhäuser wurden .plündert. Die französische beinahe 2000 Mann starke Besatzung gerieth in Gmgenschaft.

Die Nachricht von diesem Unglück veranlaßte den Kardinal, einen audeutlichen Rath der Grossen des Reichs zu halten; da dann alle der Meinungder König könne unmöglich umhin, die Waffen zu ergreifen, um die Gefangennehs^eines Fürsten, der sich unter seinen Schutz begeben, zu rächen. Ehe aber derklärt wurde, fand man für gut, um die Loslaffung des Kurfürsten anzusuchen. ^Kardinal-Jnfant aber, als damaliger Statthalter in den Niederlanden, gab zur ^

Wort, er könne in dieser Sache ohne die Befehle des Kaisers und des Königs von

Frankreich er- nien keinen Schluß fassen. Daraus folgerte der französische Staatsrath,klärt Spanien nun weiter nicht nöthig, des Königs von Spanien z» schonen. Zu BnisseAm 1 Ma Krieg durch einen Wappenherold mit den alten Feierlichkeiten, dergleichen

man .l ließ ^

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nie mehr in Europa gesehen worden, ankündigen. Schon vorher hatten die Marff^Lharrllon und Lreze' Befehl empfangen, bey Mezieres die Armee zu versaM^

die sich mit den Holländern vereinigen sollte. Jeder Marschall führte ein CorpsAm i- May- - 22Q-. Ma nn zu Fuß und 3ooo zu Pferd, nebst > 2 Kanonen. Am r -reu May

chen sie von Mezieres auf, und drungen durch den Ardenner Wald in das HerM^Luxemburg, wo sie verschiedene kleine Plätze eroberten. Die Spanier hatten dem ^ ufzen Thomas von Savoyen die Anführung ihrer Armee gegeben, welche um biste schwacher, als die französische war, und die Vereinigung der Franzosen mU ^Prinzen von «Dramen, die zu Mastricht geschehen sollte, zu hindern suchte. ^auch seinen Marsch so einzurichten, daß er einen vortheilhafren Posten einnahm, ^der Marschall von Chaullon besetzen sollte. Prinz Thomas wüste, daß zw>s^-^->>