Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

1655 täglich die vereinter, Heere, zum Theil auck die Spanier. Doch bekamen diese d"^Am 27. Zut. Ueberfall, den seiner läge wegen sehr wichtigen Platz Schenkmschanz, und eroberteverschiedene andere Festungen. Kurz, der Feldzug, von dem man so grosse Vorth^erwartet Hatte, endigte sich für die Bundsgenossen sehr ungünstig. Die Beschuldig""^als wenn der Prinz von Gramen aus Haß gegen Richelieu die französischen T"E !pen mit Fleiß habe verderben lassen, ist hinreichend widerlegt worden. Der franMsehe Hof war selbst Schuld daran, weil er die Truppen nicht gehörig mir Geld "ßckstützte; dieser Geldmangel erzeugte Hungersnoth, und diese ködckche Krankheiten. <tl^ ^tillon wurde mit einem Theil der Armee in die Picardie geschickt, um den Streifes !der Spamer zu wehren, und der Rest, der unter Breze' bey dem Prinzen vonnren blieb, verlief sich, so daß man aus allem Landstrassen französische Soldaten bet"'"sahe h).

Derrichtuiu In Teutschland waren die Franzosen nicht glücklicher als in den Niederlaßt"'

gendcrFrmiz. Herzog Bernhard von Sachsen - Weimar und der Kardinal la Valette entseßt"

in Teutsch.' die Stadt Zweibrücken, die Gallas nach Eroberung und Plünderung der b

Kaiserslautern schon zur Kapitulation gezwungen harre, so auch das vom GrafenMansfeld belagerte Mainz. Dies war aber auch alles, was diese ansehnliche Ar^

ne Meutere,) zu besorgen war. Großmüthig verkaufte der Vicomte von Türentte,diesem Feldzug beiwohnte, fein Silbergeschirr, um den Soldaten Geld zu verschall^

Unter diesen Umstanden müsse man sich entschließen über den Rhein zurückzugehn,Gepäcke und Geschütz zurückzulassen. Da die Franzosen nur noch eine Tagereise ^nach Metz hatten, wurden sie von den Kaiserlichen, die ihnen nachsetzten, bey ^Städtchen Vaudrevange an der Saar angegriffen, brachten aber die Feinde zur ZAund kamen glücklich nach Lothringen. Dies hatten sie aber den klugen Anstalten des H' .zogs von Wermar zu danken, der hierauf seine Truppen nach Mc, und ladie sinnigen nach Pont a Mousson führte. ^

Kriegsvw Seit dem der Herzog von Rohatt nach Veltlin gegangen war, hatte der

Achtungen in zog von Lothringen Mittel gefunden, wieder in sein Land einzudringen, und er hch.Lothringen, ^eh immer, sich desselben durch Hülfe des Kaisers und seiner Unterthanen, die ih"ten und die Franzosen haßten, zu bemächtigen. 'Der Prinz von Londe warniglichen Statti;alter in Lothringen ernennt worden, der dann allerhand scharfenungen wider die Lothringer, d,e der Krone Frankreich nicht ergeben wären, ergehe"

h) pluüeurs Isttres, äepecliss st inüru-Ltions äs i'annee 16; z, äans Ie8 IiIenioire8xour I'lück. äu Larä. äs Ricliclisu par

D i. x. 442 "zg. .Zum Theil stehen sieauch in den schon aiigeführren Lernn c.Ä,Tr-A«/ äe KrÄckre« p. 20 chq.) Andre lnerhcr ge-hörige Aussähe z. D. Rsiarion Ne cs c^ui s'eüpall's entre i armes «tu liozr er cells au l^rin-ce lbomn.8 a ^vein. ibiä. p 474 ig<^.

Uill. L. ;. p. iZ 4 r;o. üerr-s.-e/ 's. 2 U.17. p chg. Lhevenhiller Th. 12. Seit.1770 U. ff. i ^ 07 u. ff. Mimoffe, chto-rr^L-r

1- ?- 74-9-.

IIz sgg. sr>r D 8 . p.

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la Vis äs lVlciürs Llauäs äs Letoul,

lier Laron ie L>r.-r, Lieut. ^ensral äeS^^-et Hrmsss äu kov lTris 16 8Z- » sin 12.) 1'. 1. p. 241 - 256. Vergl. ^lckemoire8 skrnuol.2. y. 165 igg , ss'/o»- 1'. 8. U, )7- p. Z7r stq- Z99 ^'.of

p. 429 sgg. 444 lgg. Griffet Th- i-F"

4;2. Lertr.rm am angef. O. B- >r >>'2iz. Tsze am angef. O. Th- Z4-ff. Lhffe «, r. L»W> XU/.

verrichtete. Die damalige Verwüstung der teutschen Länder und die Hemmung der A! j

fuhr von Metz aus, verursachte so viel Unwillen unter den Truppen, daß eine allg-"^ s

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